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Handball

13.02.2018

Günzburg geht unter

Louis Dück und Co. kamen bei der HSG Konstanz gehörig unter die Räder: Gegen das Team vom Bodensee hatte der VfL-Nachwuchs keine Chance und verlor 20:35.
Bild: Ernst Mayer

A-Junioren haben in Konstanz keine Chance

Es war eine Steilvorlage, die die A-Junioren des VfL Günzburg in dieser Bundesliga-Partie ihrem Gegner lieferten. Und zwar eine Steilvorlage zum Feiern: Mit 20:35 verloren die Günzburger Jungs gegen die HSG Konstanz, sodass diese beschwingt zum anschließend stattfindenden Faschingsball gehen konnte.

Das war wahrhaft nicht der Tag des Günzburger Teams. Eigentlich hatte der eine oder andere durchaus eine Chance gewittert, den Außenseiter-Joker ziehen zu können und die Konstanzer nicht nur zu ärgern, sondern erneut von einem Auswärtsspiel mit Punkten beschenkt nach Hause zu reisen.

Um diesen Gedanken in die Realität umzusetzen, hätte jedoch jeder einzelne Spieler der Weinroten einen Sahnetag erwischen und – wie schon manches Mal in der Vergangenheit – der Gegner seine Gäste unterschätzen müssen. Dem war nicht der Fall. Die Günzburger taten sich sehr schwer, ins Spielgeschehen zu kommen und die Konstanzer kannten die Spielstärke der Schwaben gut und hatten sich bestens auf das Spiel eingestellt.

So nahm die Partie einen Verlauf, wie es sich keiner beim VfL gewünscht hätte. Schon bald nach dem Anpfiff unterlief den sonst so hoch konzentriert agierenden Jugendbundesligisten des VfL eine Reihe von technischen Fehlern, die zu Ballverlusten und leichter Beute für den Gegner wurden. Ein gefundenes Fressen für die Gastgeber, die ihre Tempogegenstöße sicher verwandelten und die zweite Welle geschickt ausspielten. Ein früher Rückstand konnte an diesem Samstag dann nicht mehr aufgeholt werden und resultierte zu einem vorentscheidenden 18:8 zur Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte verlief nicht viel besser. Auch wenn die Spieler und die lautstark anfeuernden Fans auf der Tribüne nie nachließen, es wollte einfach nichts gelingen. Eine deutliche 20:35-Niederlage war dann das Ergebnis des Ausflugs an den Bodensee.

Jetzt gilt es für das Trainerteam Rudi Jahn, Volker Schmidt und Markus Guckler, die Niederlage gemeinsam mit ihren Spielern abzuhaken und die Faschingsferien und das spielfreie Wochenende zur Regeneration und zum Aufbau zu nutzen, damit das Heimspiel gegen Wolfschlugen dann wieder mit einem positiven Resultat beschieden werden kann. (zg)

VfL Günzburg Chikh, Bruno; Jahn (5), Bandlow (4/1), Buck (3), Dück (3), Rembold (2), Seel-Mayer (1), Rosenberger (1), Stegmann (1), Pröbstle, Heidecker, Pfetsch

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