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Kreisliga-Endspiele

26.05.2015

Ichenhausen und Wasserburg erreichen ihr Ziel

Ralf Nittka überspringt hier Aislingens Stefan Uhl: In der Tabelle hielten die Wasserburger den SVA hinter sich und sicherten sich den Klassenerhalt.
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Ralf Nittka überspringt hier Aislingens Stefan Uhl: In der Tabelle hielten die Wasserburger den SVA hinter sich und sicherten sich den Klassenerhalt.
Bild: Karl Aumiller

Grün-Weiß spielt um die Bezirksliga, verliert aber seinen Torwart. Der TSV schafft den Klassenerhalt

Die Entscheidungen in der Fußball-Kreisliga West sind gefallen. Der FC Grün-Weiß Ichenhausen spielt am heutigen Dienstag in Lauingen in der ersten Relegationsrunde gegen den TSV Nördlingen II um den Aufstieg in die Bezirksliga und der TV Wasserburg sicherte sich mit einem 2:2-Unentschieden in Aislingen den direkten Verbleib in der Kreisliga West. Ansonsten ließen es die Mannschaften nochmals krachen: 45 Tore an einem Spieltag dürften absoluter Rekord sein (siehe Bericht unten auf dieser Seite).

Das Finale an der Spitze

SG Reisensburg- Leinheim – FC Grün-Weiß Ichenhausen 1:1 (1:1)

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Mit Pauken und Trompeten bewaffnet sorgten rund 300 Fans für großartige Fußballstimmung im Reisensburger Donaustadion. Beide Mannschaften standen ihren Anhängern in nichts nach und lieferten ein begeisterndes und temporeiches Endspiel um den vakanten Relegationsplatz. Den besseren Start dabei hatten die Gäste aus Ichenhausen. Alexander Smigac-Lopez lupfte in der fünften Spielminute den Ball über SG-Torhüter Dominik Tausch zur 0:1-Führung für die Gäste. Danach erhöhte Reisensburg nochmals den Druck und das Tempo.

Nach 14 Minuten köpfte Patrick Hartmann eine herrlich hereingetretene Ecke von Leopold Munk an die Unterkante der Latte, von wo aus das Spielgerät in Wembleymanier an der Torlinie aufsprang und weggedroschen wurde. Der Unparteiische entschied, dass der Ball vor der Linie aufgeprallt und so blieb es beim 0:1. Zwei Minuten später hat Tobias Vogler den Ausgleich auf dem Schlappen, sein 25-Meter-Schuss streicht jedoch knapp am Ichenhauser Kasten vorbei. Keine fünf Minuten später war es aber so weit: Patrick Hartmann schnappte sich die Kugel, umkurvte drei Gegenspieler und schob zum umjubelten Ausgleich ein (22.).

Nun brannte in Reisensburg endgültig die Hütte. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch und die Grün-Weißen hatten es mehr als einmal ihrem überragenden Keeper Tobias Ederer zu verdanken, dass es beim Unentschieden blieb. So auch kurz vor der Pause, als Ederer nach schöner Herreingabe von Rene Häberle den Schuss von Tobias Lindenmayer entschärfte. Auch nach der Pause sahen die Zuschauer zwei Mannschaften auf Augenhöhe, die sich nichts schenkten, dabei immer fair blieben. Grün-Weiß kam etwas besser aus der Kabine, hatte gleich zu Beginn zwei gute Möglichkeiten, die allerdings ungenutzt blieben. Schrecksekunde für Grün-Weiß dann in der 80. Minute: Der überragende Keeper Ederer muss nach der Vereitelung einer Reisensburger Chance zunächst lange behandelt werden und dann doch den Platz verlassen. Nach dem Spiel stellte sich heraus, dass Ederer sich die Hand gebrochen hat und den Grün-Weißen für die Relegation gegen den TSV Nördlingen II nicht zur Verfügung steht. Die Partylaune ließ man sich dennoch nicht verderben. Ichenhausens Trainer Falko Ballin sagte: „Ich bin ungeheuer stolz auf meine Truppe. Jetzt ist alles möglich, auch wenn uns Tobias Ederer sicher sehr fehlen wird. Aber egal – nach dieser Saison ist alles nur noch positive Zugabe.“

Das Finale gegen den Abstieg

SV Aislingen – TSV Wasserburg 2:2 (1:1) Wasserburg begann sehr druckvoll und erspielte sich ein deutliches Übergewicht. Allerdings kämpfte der TSV auch wieder mit seinem alten Leiden – die Torausbeute, sprich die mangelnde Chancenverwertung. Denn gleich zu Anfang hatten die Wasserburger zwei fast „Hundertprozentige“, scheiterten aber am Aislinger Keeper.

Und so mussten die TSV-Recken wieder einmal einem Rückstand hinterher laufen. Denn wie aus dem Nichts gingen die Hausherren nach 35 Minuten durch Florian Uhl in Führung und plötzlich hätte der TSV Relegation spielen müssen. Doch die Aislinger freuten sich zu früh und wohl auch etwas zu sehr. Nur drei Minuten nach der Führung schnappte sich der Wasserburger Marcus Klein den Ball an der linken Außenlinie, umkurvte vier gegnerische Spieler und nagelte das Leder aus 18 Metern ins Kreuzeck zum Ausgleich. Nun war der TSV wieder gerettet.

In den zweiten 45 Minuten entwickelte sich dann das besonders ansehnliche Spiel mehr. Aislingen versuchte es mit langen Bällen und Wasserburg tat nicht mehr als notwendig. Zehn Minuten vor Schluss schien dann alles gelaufen: Marcus Buhl brachte die Gäste mit 1:2 in Führung. Doch Aislingen rappelte sich nochmals auf und konnte fünf Minuten vor Schluss seinerseits den Ausgleich erzielen. Stephan Siegner verwandelte eine Ecke vorbildlich zum 2:2. Doch trotz aller Bemühungen – mehr sprang für Aislingen nicht mehr heraus. Nach dem Abpfiff konnten die Wasserburger den Klassenerhalt feiern, während der SVA den Gang in die Relegation antreten muss.

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