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08.07.2010

Johann Wagner einziger Kandidat als Landesliga-Spielleiter

Johann Wagner einziger Kandidat als Landesliga-Spielleiter

Markt Schwaben Bei der Tagung der Fußball-Landesliga Süd war der Zusamaltheimer Johann Wagner noch Gast, doch bald wird er in der Verantwortung stehen. Wenn am 24. Juli beim Verbandstag des Bayerischen Fußball-Verbandes gewählt wird, kandidiert Wagner als einziger Kandidat für den Spielleiterposten im südbayerischen Oberhaus. Das bekräftigte er auch in Markt Schwaben, wo noch einmal der bisherige Ligenchef Peter Moossmann das Sagen hatte.

Moossmann blickte zunächst auf "eine sehr spannende Saison oben wie unten und vor allem eine sehr faire" zurück, ehe er allen Vereinen für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen vier Jahren seiner Amtszeit dankte.

Ein positives Fazit zog Heinz Ferber für das Sportgericht, denn die Landesliga Süd war die fairste Liga im Verbandsspielbereich mit nur 59 Fällen (Vorjahr 81). Auch die Disziplin auf den Plätzen sei vorbildlich gewesen.

Kleine Korrekturen im Toto-Pokal

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Jürgen Faltenbacher, noch Bayerns oberster Spielleiter und Kandidat für den Schatzmeisterposten des BFV, berichtete über die Erfahrungen mit dem modifizierten Toto-Pokal. "Hier wird es kleinere Korrekturen geben", so Faltenbacher. Unter anderem werden die beiden Teilnehmer am DFB-Pokal anders ermittelt. Nur der Pokalsieger ist künftig direkt qualifiziert und der Verlierer muss noch eine eigene Qualifikation mit den beiden unterlegenen Halbfinalisten spielen.

Mit Erleichterung wurde aufgenommen, dass die TSG Thannhausen regulär am Spielbetrieb teilnehmen kann. Hintergrund der Geschichte ist, dass die Fußball GmbH des Bayernliga-Absteigers im April Insolvenz angemeldet hatte. Mangels Masse wurde das Verfahren aber noch vor dem 30. Juni nicht eröffnet, andernfalls wäre die TSG als Absteiger festgestanden und hätte in der Saison 2010/11 nur "Pflicht-Freundschaftsspiele" absolviert.

Die neue Runde wird am 24. Juli (18 Uhr) mit der Partie des FC Falke Markt Schwaben gegen den SV Pullach offiziell eröffnet. Tags darauf steigen die restlichen Klubs ein. Die TSG Thannhausen empfängt dann den Aufsteiger FC Gerolfing (17 Uhr). Am darauf folgenden Mittwoch ist der Bayernligaabsteiger dann beim TSV Schwabmünchen zu Gast ehe der FC Pipinsried (31. Juli) seine Visitenkarte im Mindelstadion abgibt. (MPO)

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