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Volleyball

19.11.2015

Makellose Krumbacher

In Phasen waren beide Duelle hart umkämpft. Hier rangelt der Krumbacher Jonas Braunsteffer (links) mit einem Lauinger um den Ball. Letztlich setzte sich der gastgebende Aufsteiger aber zweimal 3:1 durch.
Bild: Ernst Mayer

Der Aufsteiger mischt das Bezirksliga-Feld kräftig auf. Diesmal gibt’s zwei Heimsiege

Mit zwei weiteren 3:1-Siegen gegen den TV Lauingen und den TSV Inchenhofen haben die Volleyballer des TSV Krumbach ihre makellose Bilanz in der Bezirksliga ausgebaut. Nach sechs Siegen aus sechs Spielen stehen sie auf dem hervorragenden zweiten Tabellenplatz hinter dem TSV Schwabmünchen. Der Durchmarsch bleibt also möglich, zumal mit dem Krumbacher Landkreis-Rivalen VfL Großkötz nur noch ein weiteres Team in Sicht ist, das ein ernsthaftes Wörtchen im Kampf um die Spitzenpositionen mitreden könnte.

Zunächst ließen die personellen Sorgen von Trainer Benedikt Schmid Zweifel aufkommen, ob der Aufsteiger die beeindruckende Bilanz der vergangenen Wochen weiter ausbauen kann. Ohne Dominik Sprenger und Bastian Wriedt sowie aufgrund einiger angeschlagener Spieler (Marcus Baumgärtner, Peter Halama und Jakob Burkhardt) war der TSV-Coach gezwungen, auf einigen Positionen umzustellen.

Umso erstaunlicher war, dass die Mannschaft um Kapitän Kai Pilz den ersten Satz gegen die sehr erfahrenen Lauinger unbeeindruckt und locker nach 15 Minuten mit 25:20 für sich entscheiden konnte. Streckenweise hatten die Krumbacher sogar einen Vorsprung von zehn Punkten. Erst im Anschluss gestaltete sich das Spiel spannender und die Gastgeber kamen in der Neuburger Turnhalle immer mehr ins Straucheln. Nach dem Satzausgleich konnten die starken Blockspieler um Jonas Braunsteffer und Michael Baumhauer jedoch wieder jubeln. Den Schlusspunkt setzten die Kammelstädter dann wieder in beeindruckender Manier und holten sich den völlig verdienten 3:1-Erfolg am Ende mit 14 Punkten Vorsprung (25:20, 21:25, 25:21, 25:11).

Das Spiel gegen den TSV Inchenhofen bot den zahlreichen Zuschauern von Anfang an alles, was man sich im Volleyball wünschen kann. Zunächst hatten hier wieder die Krumbacher die Oberhand und gewannen Satz eins 25:20. Doch wie schon im vorherigen Spiel konnte die Mannschaft um Zuspieler Chris Brand ihre Dominanz nicht aufrecht erhalten und brach im Folgesatz deutlich ein. Dennoch fanden Armin Lauhues und seine Mitstreiter erneut zurück ins Spiel und ließen von da an keine Zweifel mehr daran aufkommen, wer am Ende die Punkte kassieren würde (25:20, 16:25, 25:18, 25:14).

Krumbachs Spielertrainer Benedikt Schmid zeigte sich sehr zufrieden. Er sagte aber auch: „Man darf nicht vergessen, dass wir ein vermeintlich einfaches Anfangsprogramm hatten.“ Am nächsten Spieltag (der steigt am 19. Dezember in Augsburg) erwartet die Krumbacher mit dem VfL Großkötz sicher ein anderes Kaliber. Das Ziel müsse dann auch heißen, „mehr Konstanz an den Tag zu legen“. Schmid formulierte weiter: „Dennoch ist es schön, zu sehen, dass wir aktuell in der Lage sind, fast jeden Spieler zu ersetzen.“

Ein Sonderlob des Trainers ging an Alexander Eberhardinger, der erstmals in beiden Spielen als Libero agiert und seine Aufgabe sehr gut gelöst hat. (zg)

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