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Fußball-Bezirksliga Süd

26.03.2018

Mit Köpfchen zum Befreiungsschlag

„Kopfball-Ungeheuer“ Thomas Pietsch scheitert in dieser Szene an Schlussmann Tobias Kastenhuber.
Bild: Uli Anhofer

Der TSV Ziemetshausen gewinnt das Kellerduell gegen Neusäß 2:0 und schöpft Hoffnung.

Auch das zweite Spiel nach der Winterpause konnte Fußball-Bezirksligist TSV Ziemetshausen gewinnen. Gegen das bereits abgeschlagene Schlusslicht TSV Neusäß gewannen die Zusamtaler am Sonntagnachmittag hoch verdient mit 2:0. Nach diesem Erfolg bleibt der TSV zwar Vorletzter, der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt aber nur noch fünf Punkte.

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„Lasst die kommen, geht weiter zurück“, bremste der Neusäßer Coach Karlheinz Pecher den Offensivwillen seiner Akteure schon nach wenigen Spielminuten. Und so entwickelte sich eine Partie, in der die Platzherren von Anfang an das Heft in die Hand nahmen. Das Spiel der Neusäßer war geprägt von vielen weiten Bällen aus der eigenen Abwehr, die selten einen Abnehmer fanden. Immer wieder flog der Ball über die Fangzäune.

In der dritten Minute erspielten sich die Ziemetshauser die erste Gelegenheit. Nach einer Flanke von Andreas Endres kam der Neusäßer Torwart Tobias Kastenhuber vor Angreifer Michael Klimm an den Ball. In der sechsten Minute scheiterte der aktive Adnan Akyel mit einem Schuss aus zehn Metern an Kastenhuber. Akyel zeichnete auch für die nächste Gelegenheit verantwortlich. Sein Schuss aus zwölf Metern knallte an den Pfosten. In der 31. Minute konnten die Platzherren dann jubeln. Nach einer fein getimten Flanke von Andreas Endres stand Norbert Maier goldrichtig und setzte den Ball per Direktabnahme ins Tor.

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Die erste Gelegenheit aufseiten der Gäste hatte Tobias Müller. Der Schuss des Angreifers wurde in der 20. Minute zur Beute von Schlussmann Alexander Leisenberger. Nach der Pause wurden die Gäste etwas offensiver, blieben allerdings ohne große Durchschlagskraft. So landete ein Freistoß von Tobias Müller aus 20 Metern in der Ziemetshauser Mauer.

Auf der anderen Seite des Spielfeldes wurde es gefährlicher. Nach einem Freistoß von Nicolas Fendt lenkte der in der Halbzeit eingewechselte Thomas Pietsch den Ball per Kopf an den Pfosten (57.). Drei Minuten später war Pietsch, der richtig Schwung in die Ziemetshauser Vorstöße brachte, wieder per Kopf zur Stelle. Dieses Mal knallte der Ball an die Latte. Bei seiner dritten guten Gelegenheit visierte Pietsch aus 16 Metern knapp drüber.

Eine weitere Großchance für die Gastgeber ließ der kurz zuvor eingewechselte Nicolai Miller liegen. Nach einer Flanke schoss Miller aus fünf Metern über den Kasten. In der 83. Minute machte er es dann besser. Erst scheiterte Michael Klimm aus kurzer Distanz an Schlussmann Kastenhuber, den Abpraller nahm Miller auf und jagte den Ball ins Netz.

Jetzt war die Partie gelaufen. Die Gäste kamen nicht mehr gefährlich in Tornähe und die Truppe von Trainer Rainer Amann brachte den Sieg souverän über die Zeit.

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