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Fußball

12.07.2017

TSG will mit ihrer Vergangenheit abschließen

Die TSG Thannhausen will mehr Wert auf die Jugendarbeit legen. Im Gespräch: (von links) Trainer Xhelal Miroci, Co-Trainer und Torwart Liridon Rrecaj und Abteilungsleiter Peter Wagner zusammen mit Spielern aus dem Nachwuchs.
Bild: Peter Wieser

Thannhausen will in ruhigeres Fahrwasser gelangen. Warum dabei nicht nur die Neuzugänge eine Rolle spielen

Bayernliga, Landesliga, Bezirksliga – diese Reihenfolge sollte so eigentlich nicht mehr erwähnt werden. Und dass sie in der vergangenen Saison in der Kreisliga gerade noch den Klassenerhalt schaffte, das erst recht nicht. Die TSG Thannhausen hat mit ihrer turbulenten Vergangenheit abgeschlossen und will in ein neues Fahrwasser gelangen. Das sagen zumindest die Verantwortlichen um Abteilungsleiter Peter Wagner. Doch wie wird das funktionieren?

Ein Blick auf die Neuzugänge, die der Verein bei einem Showtraining vorstellte, lässt es erahnen. Die sieben Neuen sind alle sogenannte „Rückkehrer“ und ehemalige TSGler, die bereits in der Jugend und in der ersten Mannschaft in Thannhausen gespielt haben. Klar, gute Spieler sind wichtig. Wichtig ist allerdings auch, dass die Charaktere zusammenpassen. „Mit der Verbundenheit zum Verein und mit TSG-Blut in den Adern“, wie es Wagner nennt. Das Ziel: „Wieder eine bodenständige Mannschaft zusammenstellen, und die nicht abhebt.“

Dass in der Vergangenheit einiges nicht so gelaufen ist, wie es hätte sein sollen, bestreitet keiner. „Wenn es läuft, dann stehen viele hinter dem Verein, läuft’s nicht mehr, dann sind sie weg“, meinte ein Zuschauer am Sonntag. Ein Problem, das es wohl in vielen anderen Vereinen ebenfalls gibt. Vielleicht mit dem Unterschied, dass dies in Thannhausen so noch viel mehr zutraf. Zukünftig soll es anders sein – das Team soll die Entscheidungen treffen und keine Einzelpersonen.

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Dabei soll eine komplett neu aufgestellte straffe Führung mit sieben Personen helfen. Man teilt sich verschiedene Aufgabenbereiche, unter anderem in einen sportlichen Bereich, Sponsoring sowie in Verwaltung und Organisation. Großer Wert soll künftig vor allem auf das Umsetzen und auf das Integrieren des Spielsystems im Jugendbereich gelegt werden.

Und wie sehen es Trainer und Spieler? „Zunächst wollen wir die Liga halten, aber es liegt noch viel Arbeit vor uns“, meint Trainer Xhelal Miroci. Kapitän Alexander Lindner ist sich ebenfalls sicher, dass die Neuzugänge zur Mannschaft passen und Patrik Merkle (zuvor TSV Burgau) bemerkt: „Wir sind auf dem richtigen Weg, schauen wir mal, was rauskommt.“ Einig sind sich auch zwei ehemalige Spieler und Funktionäre: Nachdem man abgestiegen sei, habe man nicht gewusst, wie es weitergehe. Aber jetzt sehe es gut aus. Tobias Klein, der zweite Abteilungsleiter, bringt es im Gespräch schließlich auf den Punkt: „Es soll wieder ein ,Wir-Gefühl’ entstehen, sonst funktioniert ein Vereinsleben nicht.“ (wpet)

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