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Tischtennis

30.10.2019

Viel Drama und zweimal ein Happy End

Wie die Thannhauser Männer und Frauen abschneiden

Die Tischtennnis-Frauen der TSG Thannhausen führen die bayerische Oberliga weiter mit weißer Weste an. Gegen den TV 1848 Schwabach gelang ein 8:4. Es war der fünfte Sieg im fünften Spiel, obwohl der Gastgeber im Duell der Aufsteiger kurzfristig die verletzte Lisa-Mia Tjarks ersetzen musste. Dass Spitzenspielerin Csilla Nagypal diesmal nicht dabei sein würde, war bereits im Vorfeld klar gewesen. So durfte die 16-jährige Alina Ramp Oberliga-Luft schnuppern.

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Gegen den Mitaufsteiger zeigten sich Sarah Alzinger, Lili Takacs und Luna Brüller souverän. Lediglich Takacs unterlag der Schwabacher Spitzenspielerin Marina Korn 1:3 – es war ihre erste Niederlage in dieser Saison. Luna Brüller lag ihre Gegnerin besser; sie machte mit einem 3:0 gegen Franziska Korn den Sack zu. Die TSG-Punkte holten Alzinger/Takacs, Alzinger (3), Takacs und Brüller (3).

Die TSG-Männer holten in der Verbandsliga Südwest einen ganz wichtigen 9:3-Sieg beim Post SV Augsburg. Erstmals führte die Mannschaft nach den Doppeln durch Erfolge von Kaindl/Glück und Hilbert/Schweiger 2:1. In der ersten Runde konnten Florian Kaindl, Florian Glück, Simon Stegmann und Alexander Schweiger, der Konstantin Herold vertrat, den Vorsprung auf 6:3 ausbauen. Wiederum Kaindl, Glück und Stegmann machten dann den Deckel drauf.

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Einen Tag später, beim ersten Heimspiel der Saison, wahrten die Gäste des TSV Königsbrunn ihre Favoritenrolle und gewannen 9:5. Im Doppel waren aus TSG-Sicht lediglich Kaindl/Glück erfolgreich. Florian Kaindl und Jannis Grönert punkteten in der ersten Runde, Konrad Hilbert konnte trotz einer guten Partie eine 2:0-Führung nicht ins Ziel bringen. Kaindl und Florian Glück verkürzten dann auf 5:6. Simon Stegmann und Grönert kämpften sich anschließend beide in den Entscheidungssatz, unterlagen aber zum vorentscheidenden 5:8. Andernfalls wäre ein 8:8 realistisch gewesen. Mit 4:6 Punkten liegt der Aufsteiger aber dennoch im Soll.

Die Thannhauser Frauen II liegen in der Bezirksoberliga weiter auf Aufstiegskurs. Die Spitzenspiele beim TSV Burgau und bei VSC Donauwörth gewannen sie nach Energieleistungen jeweils knapp 8:6.

Dass die TSG in Burgau die Oberhand behielt, war glücklich. Tjarks/Wassermann und Fendt/Hegedüs stellten schnell auf 2:0. Die angeschlagene Lisa-Mia Tjarks bekam aber immer größere Probleme und konnte nur noch passiv spielen. Zumindest zwei Einzel konnte sie gewinnen, doch nur je ein Einzel-Erfolg von Hedi Hegedüs und Daniela Wassermann waren in der Folge zu wenig. Beim Stand von 6:6 zitterte Sarah Fendt den siebten Punkt durch ein 3:2 gegen Manuela Guldenschuh nach Hause, Daniela Wassermann konnte die sehr starke Jutta Wiedemann nach 1:2-Satzrückstand ebenfalls noch bezwingen.

Im Vorfeld der Partie in Donauwörth entschied sich Thannhausen zu einem Einsatz von Lucy Schatz. Das sollte belohnt werden. Fendt/Hegedüs und Wassermann/Schatz legten ein 2:0 vor. Sarah Fendt, Daniela Wassermann und Schatz erhöhten auf 5:1. In der Folge unterlagen Hegedüs und Fendt der VSC-Spitzenspielerin Annette Langner im Entscheidungssatz. Erneut stand es dann 6:6, ehe Hegedüs souverän den wichtigen siebten Punkt holte. Schatz bezwang Donauwörths Nummer zwei Petra Olzhues 3:2 und das Spiel ging an Thannhausen.

Die zweite Herrenmannschaft der TSG erlebte in der Bezirksoberliga ein gebrauchtes Wochenende. Gegen den SV Unterknöringen sollte gar nichts laufen, das 2:9 gegen den starken Absteiger war jedoch etwas zu deutlich. Lediglich Stapfer/Weber und Johannes Weber punkteten. Einen Tag später hatten die Thannhauser beim Post SV Augsburg II ein Spiel auf Augenhöhe erwartet. Letztlich endete die Sache mit einem für die TSG enttäuschenden 4:9. Diesmal waren Mayer/Herold, Alexander Schweiger, Philipp Mayer und Stefan Herold erfolgreich. (zg)

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