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Ursberg: Zusammensetzung des Gemeinderats nach Wahl des 2. Bürgermeisters

Ursberg

Knappe Wahl des 2. Bürgermeisters: So setzt sich Ursbergs Gemeinderat jetzt zusammen

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    Der neue Gemeinderat von Ursberg (auf dem Foto fehlt Immanuel Braml).
    Der neue Gemeinderat von Ursberg (auf dem Foto fehlt Immanuel Braml). Foto: Tanja Hille

    In der jüngsten Gemeinderatssitzung von Ursberg stand unter anderem die Wahl des Zweiten Bürgermeisters auf der Tagesordnung. Wie in der vorherigen Amtszeit wird in Ursberg auch aktuell auf die Wahl eines Dritten Bürgermeisters verzichtet. Diese Entscheidung stützt sich unter anderem darauf, dass ein Altbürgermeister die Vertretung im Ernstfall übernehmen kann. Zur Wahl des Zweiten Bürgermeisters konnten an diesem Abend 16 Gemeinderäte abstimmen. Aus den Reihen der Abstimmenden wurden der amtierende Zweite Bürgermeister Anton Jeckle sowie Gemeinderat Michael Miller vorgeschlagen. Die anschließende Wahl erfolgte geheim.

    Gemeinderat Ursberg bestätigt neues Gremium

    Dabei fielen neun Stimmen auf Anton Jeckle und sieben Stimmen auf Michael Miller. Jeckle nahm die Wahl an und wurde beglückwünscht vom Ersten Bürgermeister Peter Walburger. Auf eine Vereidigung konnte verzichtet werden, da diese bereits in der vorangegangenen Amtsperiode bei Jeckle erfolgt war. So setzt sich nun der neue Gemeinderat von Ursberg zusammen aus: 1. Bürgermeister Peter Walburger, 2. Bürgermeister Anton Jeckle, Steffen Baumgart, Felix Baur, Immanuel Braml, Wilhelm Engel, Dagmar Gerstner, Ernst Kerler, Michael Lerchner, Nadine Matzka, Andreas Maucher, Michael Miller, Gisela Pfannenstiel, Tobias Riederle, Fridolin Rothermel, Matthias Schiefele und Philipp Schlögel. In der Sitzung wurde auch über einen neuen Seniorenbeauftragten entschieden. In der vergangenen Amtsperiode nahm die mittlerweile ausgeschiedene Gemeinderätin Irene Feistle diese Aufgaben wahr. Einstimmig in diese Position wurde die Gemeinderätin Gisela Pfannenstiel gewählt.

    Der 2. Bürgermeister Anton Jeckle, hier mit dem Ursberger 1. Bürgermeister Peter Walburger (rechts) wurde in seinem Amt wieder bestätigt. 
    Der 2. Bürgermeister Anton Jeckle, hier mit dem Ursberger 1. Bürgermeister Peter Walburger (rechts) wurde in seinem Amt wieder bestätigt.  Foto: Tanja Hille

    Bei einem weiteren Tagesordnungspunkt wurde die Gemeinde zu einer Stellungnahme im Verfahren „Antrag auf beschränkte wasserrechtliche Erlaubnis zum Zutagefördern von Grundflächenwasser zur Beregnung landwirtschaftlicher Flächen“ des Dominik-Ringeisen-Werkes durch das Landratsamt Günzburg gebeten. Das DRW will dabei die Fördermenge von 50.000 auf 70.000 Kubikmeter pro Jahr erhöhen. Die Gemeinde Ursberg gibt eine Stellungnahme dahingehend ab, dass sie keine Einwände erheben wird. Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ wurde noch die Kreuzungssituation an der Einmündung der Kreisstraße GZ 8 in die Kreisstraße GZ 12 nördlich von Mindelzell aufgrund eines erneuten Unfalls besprochen. Durch die Beseitigung einer kleinen Verkehrsinsel und ein zunächst provisorisches Absperren einer Abbiegespur könnte die Stelle laut Idee der Gemeinde entschärft werden. Der von Balzhausen kommende Linksabbieger müsste sich dann nur auf den möglichen Rechtsabbieger aus Bayersried konzentrieren.

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