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Allerseelen
30.10.2019

Der Tod und diese verdammte Vergänglichkeit

Der Versuch, sich während des Seins über das Nicht-Sein klar zu werden: Buster Keaton 1922 im Film „Day Dreams“ in Hamlet-Pose.
Foto: AKG

Plus Es heißt, der Mensch allein kann sich der Sterblichkeit bewusst sein. Aber wenn der Verlust eines geliebten Menschen ein Loch ins Leben reißt: Wie geht man damit um?

Es gibt viele kluge Sätze über den Tod. Das scheint geradezu unvermeidlich, weil seitdem der Mensch denkt, er auch über den Tod nachdenkt. Womöglich macht das ja sogar seine Besonderheit aus: Dass er sich über die eigene Sterblichkeit bewusst ist, es zumindest sein kann. Einer der bekanntesten jener vielen Sätze jedenfalls lautet: „Carpe diem“, 2000 Jahre alt, von Horaz. Bekannt, bloß als solcher meist gar nicht erkannt.

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