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24.03.2009

Berlin will UNESCO-Welterbestätten sanieren

Berlin (dpa) - Berlin investiert in seine Kultureinrichtungen und sein UNESCO-Welterbe. Die Hauptstadt will das Umfeld der Museumsinsel und drei Siedlungen der Moderne in den kommenden Jahren für rund 36 Millionen Euro denkmalgerecht sanieren.

Auch die Energieversorgung soll modernisiert werden. Dafür will die Senatsbauverwaltung nach Angaben vom Dienstag 13,7 Millionen Euro vom Bund beantragen - aus einem neuen Programm zur Förderung von Investitionen in nationale UNESCO-Welterbestätten.

Sechs Berliner Wohnsiedlungen aus den Jahren 1913 bis 1934 gehören seit 2008 zum Welterbe. Mit dem Geld soll die Wohnqualität der Siedlung Schillerpark in Mitte, in der Britzer Hufeisensiedlung und der Ringsiedlung in Siemensstadt verbessert werden. Im Umfeld der Museumsinsel wird beispielsweise die Friedrichbrücke denkmalgerecht saniert.

Am Dienstag verabschiedete der Senat ein Konjunkturprogramm, mit dem weitere 25 Millionen Euro in die Sanierung von Berliner Kultureinrichtungen fließen. Von den Geldern profitieren die Deutsche Oper (6,4 Millionen Euro), die Amerika Gedenkbibliothek (2,2 Millionen Euro), die Schaubühne (1,5 Millionen Euro), der Hamburger Bahnhof (1,5 Millionen Euro), der Friedrichstadtpalast (1,4 Millionen Euro), das Deutsche Theater (1,7 Millionen Euro), das Bauhaus Archiv (1,45 Millionen Euro) und das Theater an der Parkaue (1,3 Millionen Euro).

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