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Film
04.11.2021

20 Jahre "Harry Potter": Als Fantasy plötzlich perfekt im Kino aussah

Post von zu Hause: Die Schneeeule Hedwig bringt in „Harry Potter und der Stein der Weisen“ Harrys Zauberbesen in die Schule.
Foto: AOL Time Warner, dpa

Vor 20 Jahren kamen "Harry Potter" und "Herr der Ringe" auf die Leinwand. Zwei Meilensteine, die zeigten, dass es nun auch für die fantasiereichsten Stoffe Bilder gibt.

Jeder Leser, jede Leserin kennt das – ein Buch oder eine Buchreihe, von der man weiß, dass sie unmöglich verfilmt werden kann. Zu viele Personen, zu viel Stoff, das alles traf für die Harry-Potter-Bände zu, von denen es 2001 gerade erst vier gab. Aber der Hype rund um diese Serie war riesig. Diese fantastische Welt, die Joanne K. Rowling da erfunden hatte, sollte nun auch auf die Leinwand kommen.

In den frühen 1980er Jahren wäre das undenkbar gewesen. Denn bei „Harry Potter“ führen ja nicht nur die Figuren ein Eigenleben, sondern auch deren Abbilder. Und die Gesetze der Physik haben auf Hogwarts auch nur bedingte Gültigkeit. Geister treiben sich dort herum, Treppen bewegen sich selbstständig, im Grund handelt es sich um einen großen lebenden Organismus und nicht um eine Kulisse.

Die Welt der Harry-Potter-Filme bestand vor den Fans

Aber in Filmen wie Matrix und den neuen Star-Wars-Folgen von Georg Lucas zeigte sich, dass die technischen Möglichkeiten, die Computer boten, fast schon revolutionäre Wirkung auf das Filmemachen entfalteten. So war es möglich, dass Regisseur Chris Columbus, der für die ersten beiden Filme der Harry-Potter-Reihe verantwortlich war, ein Abbild dieser magischen Welt erschaffen konnte, das auch bei den Millionen Fans weltweit Bestand hatte.

Vor 20 Jahren zogen Harry Potter (Daniel Radcliffe), Ron Weasly (Rupert Grint) und Hermine Granger (Emma Watson) in "Harry Potter und der Stein der Weisen" in Hogwarts - die Schule für Hexerei und Zauberei - ein.
7 Bilder
"Harry Potter und der Stein der Weisen" kam vor 20 Jahren in die Kinos
Foto: dpa

Vor genau 20 Jahren wurde „Harry Potter und der Stein der Weisen“ erstmals in London ausgestrahlt. Zur Premiere kamen Sängerin Cher, Musiker Sting, Virgin-Mogul Richard Branson und die Herzogin von York Sarah Ferguson, Ex-Frau von Prinz Andrew. Schon das zeigte, mit welcher Erwartung dem Event entgegengefiebert wurde. Als Harry Potter, Hermine Granger und Ron Weasley durch Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint ihre Filmgesichter bekamen, verdoppelte sich die Geschichte irgendwie, verfolgten die jungen und alten Fans der Buch- und Filmreihe nicht nur, wie Harry Potter und Co. in den Büchern von Kindern zu Teenagern wurden, sondern sahen das auch in der wirklichen Welt, wenn es Neuigkeiten von Radcliffe, Watson und Grint gab.

Die menschliche Fantasie bestimmt jetzt die Grenze des Darstellbaren

Als dann kurze Zeit nach der Premiere der Harry-Potter-Filmreihe Peter Jackson Tolkiens Fantasy-Klassiker „Der Herr der Ringe“ ins Kino brachte, war endgültig klar, dass ein neues Kino-Zeitalter begonnen hatte, in dem durch computer-generierte Bilder fortan die menschliche Fantasie die Grenze des Darstellbaren war. Zuvor hatte sich Tolkiens Trilogie allen Versuchen, den Stoff zu verfilmen, widersetzt.

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Jackson gelang es, für diese ferne, fiktive Welt namens Mittelerde entsprechende Landschaften in Neuseeland zu finden, dann aber auch, die verwunschenen Orte, in denen zum Beispiel Tolkiens Elben lebten, gerade auch mithilfe der Computertechnik so zu erschaffen, dass sie die inneren Bilder der Leser und Leserinnen passend ergänzten oder sogar überschrieben. Mittelerde hatte ein Gesicht, das bis in die Details hinein stimmig war, zur Geschichte passte, und die Ahnung der Lesenden mit der Gewissheit der Sehenden unterfütterte. Die Filme brachten dann auch Details, die beim Lesen keine Wirkung entfalteten, gigantisch ins Bild, etwa als die Gefährten im ersten Teil in Booten an den gewaltigen Statuen zweier Könige vorbeifahren. Im Buch sind das ein paar Sätze, kurz bevor es wieder spannend wird, im Film ein Augenblick, in dem die riesigen Zeiträume fassbar werden, die Tolkien mit seinen Büchern umspannt.

Und heute? Gehört das computergestützte Überarbeiten von Filmbildern zum Standard, können sich das auch Serienproduktionen leisten. Aus Rowlings Potter-Welt gibt es die Filmauskopplung „Phantastische Tierwelten“, die nächstes Jahr fortgesetzt wird. Und Amazon plant 2022 Großes mit Mittelerde.

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