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02.06.2009

Frauenschwarm Tyson Ritter sucht seine Wurzeln

Frauenschwarm Tyson Ritter sucht seine Wurzeln
Bild: DPA

London (dpa) - Frauenschwarm Tyson Ritter hat den Erfolg seiner US-Rockband The All-American Rejects ("Gives You Hell") in Deutschland zur Suche nach seinen Vorfahren genutzt.

"Meine Herkunft ist wie Matsch, am klarsten kommen da noch meine deutschen Wurzeln durch", sagte der 25-jährige Amerikaner der Deutschen Presse-Agentur dpa in London. "Deutschland ist mit Abstand mein Lieblingsland. Mann, die Frauen! Es gibt so viele süße deutsche Mädchen, und die Landschaft ist der Hammer", sagte der Frontmann, der gerade durch Europa tourt und dabei unbedingt einen Zwischenstopp in den Münchner Biergärten einlegen musste. Bis zum 16. Juni sind die Musiker noch auf deutschen Konzertbühnen zu sehen, und zwar in Stuttgart (2.6.), Bochum (6.6.) und Frankfurt/Main (16.6.).

Im Oktober wollen die All-American Rejects wiederkommen - "pünktlich zum Oktoberfest", sagte Ritter. "Wir arbeiten daran, dass wir bis dahin anständiges Alkohollevel haben."

Er sei stolz auf seine Wurzeln und darauf, dass "gerade hier" die Single "Gives You Hell" so gut ankommt - sie schaffte es immerhin bis auf Platz 15 der Charts. "Das ist der Mittelfinger für jeden, den man hasst, ein gutes Rachelied", sagte der Bassist, der jüngst ins Modelgeschäft eingestiegen ist. "Mein Vater sagte "Wow, Modeln, das ist ja mal was" - und das sagt er nicht sehr oft." Die Band leide nicht darunter, auch nicht unter seinen Auftritten in US- Fernsehserien. "Da zickt keiner rum. Wenn ich auf einen Baum klettere, nehme ich jeden Ast mit."

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Der Frontmann kletterte als 13-Jähriger auf den Bandthron. "Ich habe sie auf einer Hausparty spielen sehen. Sie hatten aber keinen Bassisten. Ich habe gesagt, ich kann das, obwohl ich es nicht konnte, habe es dann aber schnell lernen müssen. Andere haben es schließlich auch geschafft." Seine Inspirationen holle er sich bei Neil Diamond, AC/DC, INXS und den Beatles. "Ich mag auch romantische Musicals."

Die Arbeit am aktuellen Album "When The World Comes Down", das vor rund einem Monat auf den Markt kam, habe die Rockgruppe zusammengeschweißt, sagte Ritter. "Wir sind vergangenes Jahr durch die Staaten getingelt und haben in den Wäldern von Georgia gecampt. Da fanden wir heraus, wer wir sind." Das machen sie vielleicht auch mal in Deutschland.

www.allamericanrejects.de

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