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Massenhaft Todesfälle

13.12.2018

Wer stirbt in der achten und letzten Staffel von "Game of Thrones"?

Kit Harington (unten links, als Jon Schnee) und Liam Cunningham (unten rechts, als Ritter Ser Davos Seewert) bei Dreharbeiten zur siebten Staffel von "Game of Thrones".
Bild: Inaki Andres/EFE/EPA, dpa

Fans fiebern der letzten Staffel von "Game of Thrones" entgegen. Welche Charaktere in den Schluss-Folgen wohl ihr Leben lassen müssen? Eine neue Studie gibt Hinweise darauf.

Die achte und letzte Staffel von "Game of Thrones" startet im April 2019. Die Kultserie ist bekannt für die blutrünstigen Todesfälle, die von Enthauptung und Gift bis zum Feuertod reichen. Beim Rätselraten darüber wer und wie in der achten Staffel sterben muss, könnte eine Studie behilflich sein.

Studie zu "Game of Thrones": Gewalt ist die häufigste Todes-Ursache

Die Studie zu den Überlebenschancen und Todesraten von "Game of Thrones" ("GoT") Charakteren wurde von Experten in einem Fachjournal über Verletzungen namens "Injury Epidemiology" veröffentlicht. Hierfür wurden 330 Charakteren aus den ersten sieben Staffeln analysiert. Was hat die Studie ergeben?

Sehr geringe Überlebenschancen in "GoT" haben Männer von niederem Stand, so die Wissenschaftler. Außerdem haben prominent herausgearbeitete Charaktere eine hohe Todesrate. Wer in der nächsten Staffel mitraten will, welche Schauspieler vorzeitig ausscheiden, sollte auch ganz genau auf deren Verhalten achten: Personen, die ihre Allianzen nie wechseln, haben in der Fantasyserie demnach ebenfalls ein erhöhtes Risiko für den Filmtod.

Wer stirbt in der achten und letzten Staffel von "Game of Thrones"?

"Am Ende der siebten Staffel ist schon über die Hälfte aller Charaktere gestorben - 186 von 330", berichtete der Hauptautor Reidar Lystad vom australischen Institut für Gesundheitsinnovation der Macquarie Universität in Sydney. Die häufigste Todesursache sei mit großem Abstand Gewalt. Die Studie könne vielleicht helfen herauszufinden, wer sich wohl in der achten und letzten Staffel durchsetzen werde, hofft Lystad.

"GoT"-Studie: Der Kontinent Westero ist besonders gefährlich

Die Todesursachen listeten die Forscher ebenfalls akribisch auf: Knapp 74 Prozent starben an ihren Verletzungen, vor allem an Kopf und im Nacken - 13 Enthauptungen eingeschlossen. Nur zwei Charaktere sind eines natürlichen Todes gestorben. Der runzelige Maester Aemon und die Alte Nan starben an Altersschwäche. Der schnellste Tod der Serie beläuft sich auf elf Sekunden der Bildschirmzeit.

Auch feuerspuckende Drachen und eine eiskalte Zombie-Armee mischen in der Serienwelt mit, die dem Mittelalter angelehnt ist. Mehrere Familienstämme kämpfen um den "Eisernen Thron" des Kontinents Westeros - ein gefährlicher Ort. Dort finden gleich 80 Prozent aller Todesfälle statt, wie die Auswertung der Experten weiter ergab.

Letzte Staffel von "GoT": Gibt es einen Kampf gegen Untote?

Zum Abschluss soll es dem US-Magazin "Entertainment Weekly" zufolge zur größten Schlacht der Fernsehgeschichte kommen. Der Kampf gegen eine Armee von Untoten sei über Wochen im nordirischen Belfast gedreht worden. Das sieht nach viel Arbeit für eine neue Studie aus.

Beim wichtigsten Fernsehpreis der Welt hat die Serie in diesem Jahr gleich neun Emmy-Trophäen abgeräumt: als bestes Drama und in vielen Nebenkategorien wie Make-up und Spezialeffekte. "Game of Thrones" begeistert Millionen Fans mit einer ziemlich komplexen Geschichte sowie einer gehörigen Prise Sex - und eben auch Gewalt.

Der weltweite Erfolg der Saga ist aus Sicht der Wissenschaft durchaus erklärbar. "Der Knackpunkt ist eine innere Spannung zwischen knallhartem Realismus und Fantasy", erklärte Kulturtheorie-Professor Jan Söffner von der Zeppelin Uni in Friedrichshafen am Bodensee. Im Gegensatz zu herkömmlicher Fantasy komme bei "Game of Thrones" tatsächlich immer alles anders, als man denke.

Der US-Fernsehsender HBO zeigt die finale Staffel ab kommenden April. Für gewöhnlich sind die neuen Folgen unmittelbar nach dem US-Start auch in Deutschland zu sehen. (dpa)

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