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08.03.2010

Gipsfresken mit Märchenszenen im KZ-Außenlager

Nordhausen (dpa) - Von KZ-Häftlingen geschaffene Gipsfresken mit Märchenszenen: Einen größeren Kontrast konnte es in einem Todeslager kaum geben.

Die mehr als 50 Jahre verschollenen Arbeiten eines französischen Häftlings aus dem Außenlager Ellrich-Juliushütte im Südharz werden derzeit restauriert und sollen zum 65. Jahrestag der Befreiung des KZ Mittelbau-Dora bei Nordhausen in Thüringen gezeigt werden.

Mehr als 50 Überlebende des unterirdischen Lagers zur Produktion der V2-Rakete werden zu den Gedenkveranstaltungen vom 11. bis 14. April erwartet, teilte die Gedenkstätte am Montag mit. Die hochbetagten einstigen Häftlinge kommen aus West- und Osteuropa, den USA, Kanada, Australien und Israel.

Die farbigen Wandbilder zeigen Szenen aus dem Märchen Aschenputtel und sollten die Häftlinge wohl von der grausamen Lagerrealität in Ellrich ablenken. Die SS pferchte dort im Durchschnitt 8000 Häftlinge in überbelegten und halb verfallenen Fabrikgebäuden ein. Sie mussten in Schwerstarbeit die Stollen für unterirdische Flugzeugfabriken vorantreiben.

Im Winter 1944/45 bekam der Franzose Georges Sanchidrian (1905-1945) den Auftrag, mehrere mit Gips verputze Wände zu bemalen. Sanchidrian hatte sich 1942 der Résistance angeschlossen und kam 1944 in das KZ Buchenwald. Er starb im April 1945 auf einem Todesmarsch in das KZ Sachsenhausen.

Seine Wandbilder blieben erhalten. 1951 machte ein französischer KZ-Überlebender Fotos. Ende der 1950er Jahre musste die Ruine in Ellrich dem Ausbau der deutsch-deutschen Grenze weichen. Vor dem Abriss stellte das Ostberliner Museum für Deutsche Geschichte - heute Deutsches Historisches Museum - die Fragmente sicher. Jahrzehnte blieben sie verschollen. Erst 2009 führten Recherchen zur Ellricher Lagergeschichte zur Wiederentdeckung in Berlin.

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