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Fleischkonsum an Weihnachten widerspricht der Nächstenliebe

Jonas Voss
Kommentar Von Jonas Voss
19.12.2019

Viele Menschen beschenken sich an Weihnachten. Auch Tieren könnten die Feiernden etwas schenken und sie am Leben lassen. Nuss-Braten statt Gans tut es auch.

Weihnachten. Für die meisten deutschen Esser bedeutet das Karpfen blau; Kartoffelsalat mit Würstln; Fondue, Gans oder Raclette. Ohne tierische Produkte geht es scheinbar nicht – und das im Jahr 2019. So sollte es nicht sein. Dass die Landwirtschaft vor allem wegen des Fleischkonsums für 30 Prozent aller globalen CO2-Emissionen verantwortlich ist, für rund sieben Prozent hierzulande? Geschenkt. Ebenso wie die riesigen Waldflächen in Südamerika und den USA, die dem Sojaanbau zum Opfer fallen. Daraus werden übrigens keine Lebensmittel für Veganer oder Vegetarier hergestellt, sondern zu fast 100 Prozent Tierfutter.

Vegetarisches Essen bedeutet nicht weniger Genuss

Ja, die Weihnachts-Festtage sind eine ganz besondere Zeit, in der man mit der Familie genießen will. Wäre aber nicht gerade zu dieser Gelegenheit der fleischlose Genuss der richtige Weg? Schließlich gilt das Weihnachtsfest als das Fest der Nächstenliebe und die sollte Tiere mit einschließen. Studien aus den vergangenen Jahren haben gezeigt, wie viel auch Nutztiere wie Schwein und Kuh von der Welt erfassen. Sie empfinden Muttergefühle, Angst und Schmerz. Statt sich auch an diesen Tagen an der Auslöschung eines Lebens zu beteiligen, sollte man lieber die Patenschaft für ein Geschöpf dieses Planeten verschenken.

Und ein fleischloses Menü schränkt uns keineswegs in den Genüssen ein. Nuss-Braten, gebratene oder panierte Austernpilze, Pflaumen-Rotweinsoße, Rote-Bete-Birnen mit Ziegenkäse. Die Auswahl an festlichen vegetarischen Gerichten umfasst noch weitaus mehr. Zuletzt zwei weitere Vorteile: Vegetarische Weihnachten schonen den Geldbeutel – und die eigene Figur. Da bleibt dann mehr Spielraum für das Silvestermenü. Vegetarisch, versteht sich.

Anderer Meinung ist Stefanie Gronostay. Ihren Kommentar lesen Sie hier.

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Die Diskussion ist geschlossen.

24.12.2019

mag ja Völlerei sein , aber es schmeckt halt sehr gut

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23.12.2019

Wer seinen Weltverbesserungsansichten gerne nachgeht, kann das hierzulande uneingeschränkt tun. Anderen, die nicht so denken, etwas vorzumoralisieren, bringt nix.

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23.12.2019

wovon kommt eigentlich die Völlerei an Weihnachten ?? ist es wirklich war wie es in alten Büchern beschrieben wird das die normale Bevölkerung nur einmal im Jahr so leben wollte wie die raus gefressenen geistlichen Räte ??? so ist es halt einfach in einer alten Ausgabe des Simplizität nachzulesen !!! na ja die hochgläubigen Herren in schwarz waren schon Früher nicht immer die besten Vorbilder

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23.12.2019

Leider geht der Gedanke das Weihnachtsmenu vegetarisch zu gestalten nicht weit genug.
Für Milck, Käse, Eier leiden und sterben Tiere genauso.

Richtiger Tierschutz geht nur vegan

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22.12.2019

Richtig, die Tiere wollen leben und nicht leiden!
Hier sind tolle Rezept-Ideen für Weihnachten:
https://v-partei.de/rezepte-fuer-tierleidfreies-weihnachtsessen/

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22.12.2019

Frag mal die Karotten, Kartoffel, Sellerie, Tomate, Gurke oder den Lauch ob sie einverstanden sind gefressen zu werden. Auch, wenn Du keine Antwort bekommst, wie vom Schwein, Rind, Fisch, Lamm oder dem Geflügel, es sind alle Lebewesen.
Zwischenzeitlich scheinen einige Menschen die unterste Stufe des Seins erreicht zu haben.

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20.12.2019

Nur weiter so ??
Christbaum kaufen ist das gleiche ??
Der sollte doch im Wald stehen und unser Klima retten !!!

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