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Gastronomie
13.04.2019

Warum Spitzenköche auf den Michelin-Stern verzichten

Im Guide Michelin sind alle Sternelokale aufgelistet. Doch es gibt auch Spitzenköche, die auf die Auszeichnung verzichten.
Foto: Britta Pedersen, dpa

Plus Persönliche Bekenntnisse der Profis und spannende Erkenntnissen über eine harte Branche – von Burnout bis zur Ökobilanz. Eine Küchenerkundung.

Schwäbische Festtagssuppe vom Hummer nannte sich die Spezialität von Albert Oblinger, die er in seinem Restaurant Am Fischertor in Augsburg gern auf den Tisch brachte: In der klaren, leicht rötlichen Hummersuppe schwammen Spätzle, Klößchen, Strudel, alles gefertigt aus edlen Fischen. „Besser kann man die nicht machen, nur anders“, lautete ein Kritikerurteil, erzählt Oblinger und man hört dem 65-Jährigen den Stolz über das Lob immer noch an. Suppen und Saucen waren die große Leidenschaft von Albert Oblinger – und seine Stärke. Auch sie waren dafür verantwortlich, dass er über Jahre zu den 100 besten Köchen in Deutschland zählte. Er kochte für die Bundespräsidenten Heinemann, Scheel, Carstens und von Weizsäcker und für die Bundeskanzler Schmidt und Kohl. 1986 wurde sein Restaurant in Augsburg mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet.

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