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Pro-Kommentar
17.09.2021

Soll Cumberbatch der nächste Bond werden? Ja, er kann Superheld!

Benedict Cumberbatch hat alles drauf - auch Bond, meint unser Autor.
Foto: dpa

Daniel Craig hört als Bond auf, aber wer wird sein Nachfolger? Unser Autor findet, dass Benedict Cumberbatch die beste Wahl für diesen Job ist.

Manchmal ist es so schlicht, ja, da ist der Favorit einfach die beste Wahl. Was man gewiss nicht so leichthin für die Bundestagswahl sagen kann, gilt jedoch ganz gewiss für die Bondbesetzungswahl. Stellen Sie sich nur mal vor, es wäre politisch so leicht, wie es das hier filmisch ist, die Eignungsfragen für die zu vergebende Rolle allesamt positiv abzuhaken.

Benedict Cumberbatch kann Superheld und Kampf (bei Marvel als Doctor Strange), er kann Geheimdienst („Der Spion“), er kann legendäre Figuren – in Unterhaltsam (toller „Sherlock“) wie in Dramatisch (starker „Edison“) –, ist Oscar-nominierter Charakterdarsteller („The Imitation Game“), kriegserprobt („1917“), kann beängstigend düster („Star Trek Into Darkness“) und historisch prekär („12 Years a Slave“)…

Commander ist er sogar schon

Und der 45-Jährige ist Brite, sogar gebürtiger Londoner, von der Queen bereits zum Commander of the British Empire ernannt, hat eine riesige für ihn schwärmende Fangemeinde aus Frauen, die sich ziemlich kokett Cumberbitches nennen, kann also als attraktiv gelten – und ist dabei ein Typ Mann, der in die Zeit passt: physisch, aber auch zart, abseits eines Schönlings, mit Charakter. Ist privat übrigens treu verheiratet und dreifacher Vater. Man könnte so weitermachen, von seinen auch im Theater gefeierten Schauspielfähigkeiten sprechen, von einer gewissen Blasiertheit, die er als entfernter Adelsspross annehmen kann und dabei fabelhaft im Anzug aussieht… Aber Sie haben doch auch so verstanden, oder?

Er hat alles für den Bond – und fühlt sich allein durch die Gerüchte, er könnte es werden, geehrt, würde also auch wollen, sich als Künstler nicht blöd zieren, offenbar also ein Potenzial in der Rolle sehen. Alles da. Man muss sich Wahlen doch nicht auch noch kompliziert machen?

Lesen Sie auch den Kontra-Kommentar von Lea Thies.

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