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Action-Tipp für Kinder

11.04.2020

Tipp 27 in der Corona-Zeit: Bastel Samenbomben!

Aus ein paar Zutaten kannst du Samenbomben basteln und damit deine Umgebung bunter machen. Hier erfährst du, wie das funktioniert.
Bild: Judith Roderfeld

Viele Kinder haben wegen der Corona-Krise mehr Zeit als sonst. Hier gibt es jeden Tag einen neuen Tipp gegen Langeweile. Folge 27: Samenbomben basteln!


  • Du brauchst: Pflanzenerde, Heilerde (gibt's in der Drogerie), heimische Blumensamen (am besten insektenfreundliche, gibt es auch in vielen Supermärkten), Tassen, eine große Schüssel, Wasser, Esslöffel, Eierkartons oder Zeitungspapier.
    Bild: Judith Roderfeld

  1. Schritt: Fülle zwei Tassen bis obenhin mit Pflanzenerde und schütte sie in die große Schüssel. Eine dritte Tasse machst du voll mit Heilerde. Lasse sie aber erst mal stehen.
    Bild: Judith Roderfeld
    Bild: Judith Roderfeld

  2. Schritt: Lockere die Erde mit deinen Händen und entferne Klumpen und kleine Äste. Dann füge erst die Heilerde hinzu.
    Bild: Judith Roderfeld
    Bild: Judith Roderfeld

  3. Schritt: Gib vier Esslöffel heimischer Blumensamen in die Menge und mische alles gut durch.
    Bild: Judith Roderfeld

  4. Schritt: Jetzt schütte so viel Wasser hinzu, dass du die Masse gut kneten kannst. Bei uns war es etwa ein kleines Glas.
    Bild: Judith Roderfeld
    Bild: Judith Roderfeld
  5. Schritt: Wenn deine Hände so schmutzig sind wie auf dem Bild, hast du alles richtig gemacht. Forme das Gemisch nun zu kleinen Kugeln. Achtung: Nicht rollen wie beim Plätzchenteig, sondern forme die Masse mit deinen Fingern sanft zu einer Kugel.

    Bild: Judith Roderfeld
  6. Schritt: Jetzt lege deine Samenbomben vorsichtig in einen Eierkarton oder auf Zeitungspapier und lasse sie trocknen. Nach ungefähr zwei Tagen sind deine Samenbomben fertig zum Abwurf.

    Bild: Judith Roderfeld

Wusstest du, dass die Idee der Samenbomben schon ganz alt ist? Richtig bekannt wurde sie aber erst vor etwa 50 Jahren in der amerikanischen Stadt New York. Menschen haben sich dort zusammengetan, um gegen die Umweltverschmutzung zu demonstrieren. Sie wollten wieder mehr Grünflächen und Blumen in ihrer Stadt. Deshalb warfen sie Samenbomben und verwandelten zum Beispiel Müllhalden in kleine Blumeninseln. Das wilde Gärtnern nennt man übrigens „Guerilla-Gardening“. Das Wort Guerilla kommt aus dem Spanischen und bedeutet Kleinkrieg. (judi)

Mehr Action-Tipps für die Corona-Ferien findest du hier.

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