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Action-Tipp für Kinder

20.05.2020

Tipp 66 in der Corona-Zeit: Bau doch mal eine Insektenwohnung

Aus alten Blumentöpfen kannst du ganz einfach Insektenwohnungen basteln. Hier erfährst du, wie genau das funktioniert.
Bild: Thekla Ehling, Gerstenberg-Verlag

Viele Kinder haben wegen der Corona-Krise mehr Zeit. Hier gibt es jeden Tag einen Tipp gegen Langeweile. Folge 66: Wir zeigen dir, wie du eine Insektenwohnung baust.

Heute ist Weltbienentag und viele Menschen machen darauf aufmerksam, wie wichtig diese Insekten sind. Wir zeigen dir heute, wie du Wildbienen, Wegwespen und Florfliegen in den Garten locken kannst! Diese sogenannten Nützlinge bestäuben Blüten oder fressen Schädlinge wie Mücken und Blattläuse. In der freien Natur legen sie ihre Eier in Bohrgänge von Käfern und Höhlungen. Aber morsche Bäume gibt’s in Gärten nur noch selten. Bau ihnen deshalb ein paar Brutstätten. Es muss ja nicht gleich ein ganzes Hotel sein wie unten im Bild. Kleinere Insektenwohnungen sind in nicht mal zwei Stunden fertig und erfüllen den Zweck genauso gut. Späterer Anbau nicht ausgeschlossen!

  • Du brauchst: Bohrmaschine (Bohrer von 4 bis 8 Millimeter), unbehandelte Holzstücke, Stöckchen, 2,5 Kilogramm Soft-Ton, ein Stück Draht, Stroh, Reisig, kleine Tontöpfe, reißfester Bindfaden.
    Bild: Thekla Ehling, Gerstenberg-Verlag
  1. Schritt: Keine Sorge, diese Insekten fallen nicht über dein Kuchenstück her. Damit sie aber genug Futter finden, kann man an einigen Stellen seltener den Rasen mähen. So können nämlich die Gräser blühen, worüber sich Hummel & Co. genauso freuen wie über Brennnesseln in der Gartenecke. Das ist ein super Buffet für Insekten.
  2. Schritt: Einzeln lebende Wildbienen und Schlupfwespen wohnen gern in Löchern, die schnell gemacht sind. Bohre zum Beispiel in einen unbehandelten Holzklotz verschieden tiefe Löcher mit unterschiedlichem Durchmesser. Oder piks mit unterschiedlich dicken Stöckchen Löcher in einen Klotz aus Soft-Ton. Dieser Ton wird an der Luft schön fest. Du kannst die Klötze zum Aufhängen mit einem Stück Draht umwickeln.
    Bild: Thekla Ehling, Gerstenberg-Verlag
  3. Schritt: Gärtner lieben Florfliegen, weil die wiederum so gerne Blattläuse mögen. Für die Florfliegen füllst du Reisig, Heu, Stroh oder Holzwolle in unglasierte Tontöpfe. Dazu kannst du zum Beispiel Birkenzweige oder Stroh kurz schneiden und mit einem Bindfaden zusammenschnüren. Den Faden ziehst du anschließend durch das Bodenloch des Topfes und hängst ihn mit der offenen Seite nach unten auf.
  4. Schritt: Häng die Insektenwohnungen so auf, dass du die Bewohner beobachten kannst, ohne sie zu stören. Perfekt ist ein warmer, geschützter, von der Wetterseite abgewandter Platz. Pralles Sonnenlicht bitte meiden!


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