Thema 9 Euro Ticket in Augsburg. Redakteurin Christina Heller-.Beschnitt tetstet Bus und Straßenbahn in Augsburg und schildert ihre Eindrücke.
Bild: Ulrich Wagner
öpnv / öffentlicher Nahverkehr

Einen Monat unterwegs mit Bus, Bahn und Tram – eine Geschichte des Scheiterns

Foto: Ulrich Wagner

Seit einem Monat gilt das Neun-Euro-Ticket und unsere Autorin startet ein Experiment: Kann sie das Auto stehen lassen und nur den Nahverkehr nutzen?

Es ist Mitte Juni als ich mir zum ersten Mal in diesem Monat nichts sehnlicher wünsche, als in einem Zug zu sitzen. Die Sonne brennt vom Himmel auf das voll bepackte Auto. Es fehlt nur noch das Baby, dann kann die gut sechsstündige Reise zu den Schwiegereltern losgehen. Doch mein Sohn schreit, sobald er seinen neuen Sitz nur sieht. Eigentlich müsste er dringend schlafen und wir dringend los. Mir rinnt mehr Schweiß von der Stirn als die Temperaturen rechtfertigen würden. Mein Puls rast. Stress, Stress, Stress, signalisiert mein Körper. Da durchzuckt mich der Gedanke: Wie schön wäre es jetzt, einfach im Zug zu sitzen. Kein In-den-Sitz-Quetschen, kein Schreien, kein Wir-müssen-jetzt-aber. Doch wie sagte schon Lothar Matthäus? „Wäre, wäre Fahrradkette.“

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