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Weihnachten
27.11.2021

27 Geschenktipps der Redaktion. Hier: Teil 1, die ersten 9

Was Schönes zum Einpacken? Hier die ersten 11 unserer 33 Geschenktipps.
Foto: stock.adobe.com

Alle Jahre wieder kommt mit der Weihnachtszeit die Frage: Was schenken? Wir stellen in drei Teilen unsere 27 Ideen vor für Überraschungen unter dem Christbaum.

Heute in Teil 1 unserer kleinen Serie mit Geschenkideen: Die ersten 9 Tipps für Kinder, Erwachsene und alles dazwischen.

Eine Zeitreise

Reisen? War zuletzt ja nicht gerade einfach. Der Bildband „The Grand Tour“ (Taschen, 616 S., 60 Euro) von Marc Walter und Sabine Arqué beschenkt mit einem nostalgischen Trip. Angereichert mit alten Reiseplakaten, Fahrkarten, Speisekarten und Gepäckaufklebern, zeichnet das Buch die beliebtesten Reiserouten nach aus einer Zeit, als die Welt noch groß und fremd war. Auf den Spuren von Charles Dickens und Jules Verne, F. Scott Fitzgerald und Mark Twain, Goethe und anderen Größen reist man an die Bildungsstätten der Alten Welt. Dazu viele Fotochrome-Bilder, die von einer anderen Zeit erzählen. Schön.

Durch die Blume

Blumen als Geschenk? Klar, geht immer. Der Haken daran: Sie sind vergänglich. Nicht so diese: Die Lego-Paradiesvogelblume (99,99 Euro) ist aus Plastik und quasi für die Ewigkeit gemacht. Außerdem ein Hingucker für all diejenigen, die ihre Büro- oder Zimmerpflanzen gnadenlos verdursten lassen. Nix gießen, nix umtopfen, nix Blätter zupfen. Dafür: ein Geschenk für die ganze Familie. Die Kinder bauens auf und die Eltern freuen sich drüber im Büro.

Coding für Kinder

Die allermeisten von uns sind ja pure User – wir wissen, wie man Computer bedient, was sich aber hinter dem Bildschirm oder in dem grauen Kasten abspielt? Tja … Manch Vater oder Mutter gerät dann auch ganz schön ins Schwitzen, wenn der Nachwuchs plötzlich Warum-Fragen stellt, die sich auf tieferliegende Technik beziehen, das Programmieren zum Beispiel. Um so etwas einfacher erklären und nachvollziehen zu können, gibt es Programmier-Sets für Kinder, zum Beispiel von Osmo. Das Coding Starter Kit (ca. 60 Euro, ohne iPad) wurde für Kinder zwischen fünf und zehn Jahren konzipiert. Das Spannende daran: Mithilfe von analogen Coding-Blöcken und einem Spiegel können die Kinder ein Männchen auf einem iPad-Bildschirm bewegen. Dabei können auch die Eltern noch etwas über Befehlsketten, Logik, Problemlösen lernen. Macht alleine und auch als Team Spaß. (www.playosmo.com)

Eine Entdeckungsreise

9288 Kilometer, 174 Stunden Fahrtzeit, 146 Stationen, das sind die nackten Daten einer Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn über zwei Kontinente. Nicht ganz so lange dauert es, das Sach-Bilderbuch „Von Moskau nach Wladiwostok“ von Alexandra Litwina und Anna Desnitskaya anzuschauen (Gerstenberg 26 Euro, ab 10 Jahren). Wobei: Wer will, kann leicht 174 Stunden damit verbringen, immer wieder neue Einzelheiten über die Landschaft, die Orte an der Strecke und die Menschen an Bord zu entdecken. Mitten hinein in eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn führt dieses besondere Buch, in die Abteile, in denen es sich die Menschen für die lange Fahrt gemütlich machen. Man erfährt, warum man unbedingt Kapseln aus Überraschungseiern mitnehmen sollte und dass man mit Tieren nur in die mit einer Pfote gekennzeichneten Waggons einsteigen sollte. Gute Reise!

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Saubere Wäsche

Manche Menschen waschen an Weihnachten gerne mal schmutzige Wäsche, also nicht mit der Waschmaschine, sondern im übertragenen Sinne: Familieninterna werden ausgeplaudert, Zoff unterm Baum droht. Nicht lustig. Ganz lustig aber dieses: eine Waschmaschine für unterwegs, etwa die Scrubba Wash Bag 2.0 (ab 48 Euro). Die faltbare, 145 Gramm leichte Tasche gilt als die „kleinste Waschmaschine der Welt“. Der Trick: In ihr befinden sich kleine Noppen. Also: Sack öffnen, Wäsche reinlegen, Wasser und Waschmittel dazu, verschließen und reiben – soll gründlicher sein als Handwäsche. Praktisch also für saubere Wäsche beim Camping, Trekking, auf Weltreise, in der ersten Wohnung – und auch, falls mal jemand an Weihnachten wirklich zu viel schmutzige Wäsche wäscht: Sack öffnen …

Da gluckst du!

Wasser kann man vermutlich nicht schöner und auch nicht lustiger servieren als mit einem Glucki bzw. einem Gluggle Jug. So heißt die kultige Fisch-Karaffe aus Devon/England, die beim Einschenken tiefe Gluckgeräusche macht. Angeblich soll auch die Queen ein solches Keramikgefäß besitzen. Ob sich darin ihr Teewasser befindet oder es als Blumenvase gebraucht wird, ist nicht überliefert. Ist auch egal. Gluckis sind auf jeden Fall vielfältig einsetzbar, als lustige Karaffe, ungewöhnliche Vase, hübsches Stehrumchen – und sie machen vor allem kleinen Tischgästen Freude, denn damit kommt Leben ins Wasserglas. (Gluggle Jug ab ca. 25 Euro)

Für Ratefüchse

Heute schon geknobelt? Mathematisch gibt es fünf Milliarden Möglichkeiten, ein 9-x-9-Sudoku zu legen. Aber leider nur eine richtige Lösung. Für alle Normalbegabten bedeutet dies: Durchstreichen, Radieren und Kritzeln, Verzweifeln, Fluchen, die Zeitung zerknüllen und die Altpapiertonne werfen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, mit bunten Holzstiften auf einem Spielbrett die richtige Lösung zu finden. Ob man auf diese Weise endlich den härtesten Schwierigkeitsgrad bezwingt? Angeblich erleichtern die unterschiedlich zugeordneten Farben der Holzstifte die richtigen Zahlenpositionen. Das Auge denkt quasi mit. Dennoch: Verzweifeln nicht ausgeschlossen. Aber echte Tüftler kann das nicht schrecken. (Small Foot, ab sechs Jahren, 19,95 Euro)

Paul und die anderen

Weil gerade viel von Beatles die Rede, weil Gewichtiges zu sehen ist: der Dokumentarfilm „Get Back“ von Peter Jackson: Vielleicht die Fab Four mal wieder neu zum Hören darreichen? Auch ihre Radio-Auftritte waren ja legendär. Die gibt’s jetzt (ab 10. Dezember) als „The Beatles Box“ (Spv).

Die Beatles faszinieren heute noch und eignen sich gerade deshalb als Weihnachtsgeschenk.
Foto: dpa

Aber für einen echten Fan, der auch lesen will, ist das Präsent wohl Paul McCartneys kommentierte Songtext-Zusammenstellung „Lyrics“ samt vielen Fotos. (C.H. Beck, 2 Bände im Schuber, 912 Seiten, 78 Euro)

Goldene Zeiten

Kinder, wie die Zeit vergeht … mit einer Sanduhr kann man sogar zusehen, wie sie sprichwörtlich verrinnt. Als Zeitmessgerät dienen die Stundengläser seit Jahrhunderten: Die erste Darstellung einer Sanduhr findet sich auf dem Fresco „allegorie der Guten Regierung“ von Lorenzetti in Siena aus dem 14. Jahrhundert. Ein besonders schönes Modell aus der Jetztzeit: zum Beispiel die Sanduhr von Pols Potten, 30 Zentimenter hoch, gefüllt mit goldfarbenem Sand – nichts schließlich ist wertvoller als Ihre Zeit! (39,50 Euro von der Firma Pols Potten, u. a. bei www.debijenkorf.de)

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