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München

05.02.2015

Kein neuer Konzertsaal: Anne-Sophie Mutter wirft Seehofer Wortbruch vor

Statt einen zusätzlichen Konzersaal zu bauen, wollen Stadt und Freistaat die Philharmonie im Gasteig in München sanieren.
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Statt einen zusätzlichen Konzersaal zu bauen, wollen Stadt und Freistaat die Philharmonie im Gasteig in München sanieren.
Bild: Matthias Schönhofer, dpa

In der Debatte um einen neuen Konzertsaal für München wirft Weltklasse-Geigerin Anne-Sophie Mutter Horst Seehofer Wortbruch vor. Sie will weiter für einen Komplett-Neubau kämpfen.

Im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur dpa sagte die 51-Jährige: "Ein Umbau ist kein neuer Konzertsaal". Zweifellos sei Ministerpräsident Horst Seehofer wortbrüchig geworden. Aber auch Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) habe ihr persönlich zugesagt, dass eine Entscheidung für einen weiteren Konzertsaal fallen werde.

Neuer Saal in Kulturzentrum Gasteig statt Neubau

Wie Anfang der Woche bekannt wurde, ist die Idee eines eigenständigen, dritten Konzertsaals für München vom Tisch. Stattdessen planen die Stadt und der Freistaat Bayern gemeinsam einen neuen, akustisch optimalen Saal insbesondere für klassische Konzerte in der alten Hülle der Philharmonie im Kulturzentrum Gasteig.

Anne-Sophie Mutter nannte die Festlegung eine "katastrophale Fehlentscheidung". Seehofer unterschätze den breiten Unmut. Die in München lebende Musikerin will weiter für den dritten Konzertsaal neben Philharmonie und Herkulessaal kämpfen. "Es geht jetzt darum, die Konsequenzen dieser Fehlentscheidung einer breiten Öffentlichkeit deutlich zu machen." dpa

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