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Kino
06.07.2016

Die Kritik zum Kino-Film "Verräter wie wir" mit Ewan McGregor

Die Kritik zum Kino-Film "Verräter wie wir"
Foto: Studiocanal Filmverleih (dpa)

Ein Schöngeist kollaboriert

Die Kritik zum Kino-Film "Verräter wie wir"

Der Urlaub in Marrakesch ist für den Oxford-Dozenten Perry Makepeace (Ewan McGregor) vor allem frustrierend. Der belasteten Beziehung zur erfolgreichen Anwältin Gail (Naomie Harris) helfen auch Pool, Cocktails und laue Nächte nicht. Mit dem beängstigenden und faszinierenden Russen Dima (Stellan Skarsgård) zu feiern, ist allerdings etwas Neues für den zurückhaltenden Literaten. Dabei erweist sich Perrys Respekt für muskelbepackte und rundum tätowierte Gangster als begrenzt: Als einer von denen eine Frau vergewaltigt, greift der schmächtige und hoffnungslos unterlegene Kerl trotzdem ein.

Deshalb will Perry im Dienste dieser frischen Männerfreundschaft auch einen Stick mit hochbrisanten Informationen dem britischen Geheimdienst überbringen. Dima ist nämlich Geldwäscher der russischen Mafia und die ist unter einem neuen Paten gerade mit einem mörderischen Großreinemachen beschäftigt. Aller Vernunft und auch Gails Einspruch zum Trotz lässt sich Perry in eine schwierige Geheimdienst-Aktion einspannen, um Dima sowohl vor der Mafia als auch den korrupten Politiker in der Führung des Geheimdienstes zu schützen.

Poetisch schöner Mord im Schnee

Schon wenn im Prolog in Zeitlupe ein schwereloser Bolschoi-Tänzer einen poetisch schönen Mord im Schnee begleitet, spürt man die Qualitäten von Kameramann Anthony Dod Mantle. Diese Eröffnung verspricht viel, was der spannende und kluge Film „Verräter wie wir“ fortan hält. Es ist nach „Der Ewige Gärtner“, „Dame, König, As, Spion“ und „A Most Wanted Man“ eine weitere hochkarätige John le Carré-Verfilmung. Der Autor und Ex-Spion glaubt im Gegensatz zu seinem Protagonisten Perry nicht an ein gutes Ende. Politik und Sicherheitsdienste können nur noch zynisch betrachtet werden. Aber einige aufrechte Kämpfer gibt es selbst in diesem System. Auch wenn dies in der Verkürzung kitschig klingt, die hochaktuellen Geschichten von le Carré bleiben packend. Bewertung: 4 von 5 Sterne

Filmstart in Augsburg, Neu-Ulm, Penzing, Ulm

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