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Kino
12.08.2019

So macht kein anderer Kino: Fünf Thesen zu Quentin Tarantino

Filmemacher mit besonderer Handschrift: Quentin Tarantino.
Foto: Jens Kalaene, dpa

Plus Diese Woche startet der neue Film von Quentin Tarantino, die Erwartungen sind hoch. Ein paar Beobachtungen, weshalb das Kino dieses Mannes so aus der Reihe fällt.

1. Niederknallen als Handschrift

Wo sonst wird so beiläufig und geradezu schnoddrig geschossen wie bei Quentin Tarantino? Ein genervter Robert De Niro mit Einkaufstüte auf dem Supermarktparkplatz – irgendwann wird ihm das Gequatsche der Blondine zu viel. Er zieht den Revolver, drückt ein paar Mal ab. Endlich Ruhe, verdammt noch mal („Jackie Brown“). Ein Niederknallen kann elegant beginnen, mit einem Schuss in die Nelke im Revers von Leonardo di Caprio – und dann mäht es durch die Südstaatenvilla, dass niemand im Kino mit dem Zählen mitkommt („Django Unchained“). Die Kunst des Kämpfens inszeniert Tarantino in „Kill Bill“ als west-östliches Gemetzel der Sonderklasse.

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