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Kritik und Trailer

12.09.2018

"Mile 22" im Kino: Eine wilde Verfolgungsjagd

Mark Wahlberg spielt den Anführer der Spezialeinheit, James Silva.
Bild: Rob Grabowski, dpa

Ein Informant mit pikanten Neuigkeiten soll außer Landes gebracht werden. Doch die Spezialeinheit, die für den Auftrag zuständig ist, wird gnadenlos verfolgt.

Die Mission führt die Spezialeinheit nach Asien, in eine fiktive Stadt in den Bergen. Ihr Anführer James Silva (Mark Wahlberg ) soll den Informanten Li Noor (Iko Uwais) außer Landes bringen. Li besitzt Kenntnisse über einen geplanten Anschlag auf die USA und hat sich in die amerikanische Botschaft geflüchtet. Der nächste Flughafen liegt gefährliche 22 Meilen weit entfernt. In dem Moment, in dem Silva und Li aus der Botschaft treten, beginnt ein brutales Spektakel. Gewehrkugeln pfeifen, Fenster bersten, Blut spritzt.

"Mile 22": Es geht ums Wesentliche

Das Drehbuch von „Mile 22“ beschäftigt sich nur kurz mit weltpolitischen Verstrickungen. Silvas Team wird gehetzt, ohne Gnade, ohne Pause. Regisseur Peter Berg reiht die Szenen so rasant aneinander, dass einem schwindelig werden kann. Der Protagonist Silva fällt in dem Bilder-Wirbel vor allem durch zwei Dinge auf: seine Abgebrühtheit im Angesicht des Todes – und sein ewiges Gerede. Berg drehte den Film nicht für Feinsinnige. „Mile 22“ ist asketisch, pure Action befreit von jeder Mehrdeutigkeit. Dafür muss man Berg bewundern. Er hat die Idee, alles aufs Wesentliche zu reduzieren, nach drei Kooperationen mit Wahlberg – „Lone Survivor“, „Deepwater Horizon“ , „Patriots Day“ – perfektioniert. (dpa)

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