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Neuer Netflix-Film
23.10.2018

Guillermo del Toro und Netflix: Oscar-Preisträger verfilmt Pinocchio

Guillermo del Toro arbeitet für die Streamingplattform Netflix.
Foto: Kirsty Wigglesworth/AP, dpa (Archiv)

Guillermo del Toro gewannt mit "The Shape of Water" den Oscar. Für die Streaming-Plattform Netflix verfilmt der Regisseur jetzt die Geschichte von Pinnocchio.

Der mexikanische Oscar-Preisträger Guillermo del Toro verfilmt die Geschichte von Pinocchio für die Streaming-Plattform Netflix. Es wird der erste animierte Spielfilm des 54 Jahre alten Regisseurs, wie Netflix mitteilte.

Die Geschichte der Holzpuppe mit der Nase, die bei jeder Lüge wächst, soll im Italien der 1930er Jahre spielen. "Seitdem ich denken kann, wollte ich diesen Film machen", sagte Del Toro, der im März für seinen Film "Shape of Water - Das Flüstern des Wassers" mit dem Oscar für die beste Regie ausgezeichnet worden ist.

Guillermo del Toro verfilmt Pinocchio für Netflix

Del Toro will das Drehbuch für den neuen Film gemeinsam mit Patrick McHale ("Adventure Time", "Hinter der Gartenmauer") schreiben.

"Pinocchio" soll in der Stop-Motion-Technik gedreht werden. Dabei werden Puppen hintereinander in verschiedenen Positionen abgefilmt und die einzelnen Bilder später zu einem Film zusammengefügt.

"Keine Kunstform hat mein Leben und meine Arbeit mehr beeinflusst als die Animation", sagte Del Toro. "Mit keiner Figur hatte ich eine tiefere persönliche Verbindung als mit Pinocchio."

"The Shape of Water": Mit diesem Film holte del Toro den Oscar

Del Toro erntete dieses Jahr eine Menge Lob und Anerkennung für sein Fantasiemärchen "The Shape of Water". Darin entwickelt er eine ganz eigene Form von magischem Realismus, indem er seine Geschichte im klar definierten historischen Kontext des Kalten Krieges ansiedelt und diesen ins Fantastische transformiert. Im Zentrum der Geschichte steht die stumme Elisa (Sally Hawkins), die im Baltimore der sechziger Jahre über einem Kino wohnt und in einer militärischen Forschungsstation als Putzfrau arbeitet. Eines Tages wird ein Wassertank ins Labor gerollt.

Darin befindet sich ein Amphibienmann (Doug Jones), der von dem finsteren Wissenschaftler Colonel Strickland (Michael Shannon) aus dem Amazonas hergebracht wurde, wo man das wundersame Wesen als Gottheit verehrte. Aber Strickland und seine vorgesetzten Generäle wollen den Wassermann als Versuchstier erforschen und erhoffen sich Erkenntnisse, die ihnen beim Wettlauf im All gegen die Sowjets Vorteile verschaffen könnten. Dabei haben die Gegner bereits mit Dr. Hoffstetler (Michael Stuhlbarg) einen Spion eingeschleust, der das Forschungsobjekt im Auge behalten und notfalls liquidieren soll.

(dpa)

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