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Neue Ausstellung

18.11.2017

New Yorker Whitney Museum zeigt Kunst aus dem Kopierer

In der neuen Ausstellung des Whitney Museums of American Art sind unter anderem Werke von Lesley Schiff zu sehen.
Bild: Christina Horsten (dpa)

Das New Yorker Whitney Museum ist für moderne Kunst bekannt. Nun sind dort Werke zu sehen, die mit einem Kopierer hergestellt wurden. Ihre Macher ließen der Fantasie freien lauf, wie die Ausstellung deutlich macht.

Kunst aus dem Kopierer zeigt seit Freitag das New Yorker Whitney Museum. Die Ausstellung "Experiments in Electrostatics: Photocopy Art from the Whitney’s Collection, 1966-1986" präsentiert unter anderem Werke von Künstlern wie Edward Meneeley, Lesley Schiff und Robert Whitman.

Vor dem Beginn des Digitalzeitalters sei der Kopierer häufig als "kreatives Werkzeug" benutzt worden, hieß es vom Museum. Die Künstler legten beispielsweise Objekte auf den Kopierer und färbten die herausgekommenen Papiere ein. "Das Ergebnis waren keine Kopien, sondern Stillleben, Porträts, abstrakte Werke oder Collagen, die den Einfallsreichtum der Ersteller verdeutlichen." Die Ausstellung ist noch bis März 2018 in dem renommierten Museum in Manhattan zu sehen.

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