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22.06.2009

Parteienkritik eines kompetenten Nichtwählers

München (dpa) - Pünktlich zum 60. Geburtstag des Grundgesetzes und zum Superwahljahr 2009 legt der renommierte Journalist Gabor Steingart seine Ansichten eines Nichtwählers vor. Präzise analysiert er den Niedergang der Volksparteien und nennt die Gründe dafür.

Sie seien nicht mehr repräsentativ für das Volk, hätten sich von der Lebenswirklichkeit der Menschen entfernt und es ginge ihnen nur noch um - so der Titel des Buches - "Die Machtfrage". Steingart hält die Politikverdrossenheit der Bürger für eine Mär. Vielmehr seien sie der Phrasen der Politiker ebenso überdrüssig wie des "Aufplusterns von Parteikadern". Er nennt die Entscheidung, nicht zu wählen eine höchst politische, kluge. Steingart, der unter anderem mit dem "Helmut Schmidt-Journalistenpreis" ausgezeichnet wurde, bezeichnet dies als die einzig wirksame Botschaft an die Parteien, um die Demokratie aus ihrer Erstarrung zu lösen und wieder lebendiger werden zu lassen.

Die Machtfrage

Piper Verlag, München

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224 S., Euro 14,95

ISBN 978-3-492-05151-4

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