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Verleihung

26.01.2019

Perfekt inszeniert

Roland Emmerich und CSU-Spitzenpolitiker Markus Söder (rechts). Der Regisseur erhielt den Ehrenpreis des bayerischen Ministerpräsidenten.
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Roland Emmerich und CSU-Spitzenpolitiker Markus Söder (rechts). Der Regisseur erhielt den Ehrenpreis des bayerischen Ministerpräsidenten.

In diesem Jahr wurde der Bayerische Filmpreis zum 40. Mal verliehen. Unter den Gewinnern sind große Namen wie Roland Emmerich und Filme, die für Gesprächsstoff sorgten. Wie „Werk ohne Autor“

Für den Film „Der Junge muss an die frische Luft“ ist Oscar-Preisträgerin Caroline Link mit dem Regiepreis des Bayerischen Filmpreises ausgezeichnet worden. Link entfalte in dem Film über die Kindheit des Entertainers Hape Kerkeling ihre Fähigkeiten meisterlich, erklärte die Jury anlässlich der Verleihung der mit 10000 Euro dotierten Ehrung am Freitagabend in München. „Ob ein Schokomund oder ein roter Kussmund, detailgenau inszeniert Caroline Link Kleinigkeiten des Alltags mit einer Perfektion, die dem Film seine Stimmigkeit in allen Facetten gibt.“

Der Produzentenpreis des Filmpreises wurde aufgeteilt und ging mit je 100000 Euro an die Produzenten der Filme „Trautmann“ (Robert Marciniak, Regisseur: Marcus H. Rosenmüller) sowie „Werk ohne Autor“ (Quirin Berg, Jan Mojto, Max Wiedemann) von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck. Dessen Künstlerdrama wird im Finale „selbst zum Zeugnis eines künstlerischen Schaffensprozesses“, heißt es in der Begründung der Jury. In der Sparte „nicht-englischsprachiger Film“ ist das Drama für einen Oscar nominiert.

Als beste Darstellerin wurde Marie Bäumer für ihre Rolle in „3 Tage in Quiberon“ ausgezeichnet, als bester Darsteller Alexander Scheer als „Gundermann“.

Der Bayerische Filmpreis wurde im Münchner Prinzregententheater heuer bereits zum 40. Mal verliehen, in 13 Kategorien wurden Preisgelder in Höhe von insgesamt 300000 Euro vergeben.

Weitere Preise gingen unter anderem an „Das schönste Mädchen der Welt“ (bester Kinder- und Jugendfilm) und an das Flüchtlings-Drama „Styx“ (beste Bildgestaltung). Zudem wurde der Regisseur Roland Emmerich mit dem Ehrenpreis des bayerischen Ministerpräsidenten geehrt; die Krimikomödie „Sauerkrautkoma“ nach dem gleichnamigen Roman von Rita Falk wurde mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Überdies erhielt Regisseur Oliver Haffner den Sonderpreis für „Wackersdorf“ und Markus Imhoof den Preis für den besten Dokumentarfilm für „Eldorado“.

Katharina Redanz, dpa

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