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Rockstars
13.02.2021

Hard-Rock-Gitarrist Michael Schenker hadert mit „Scorpions“ seines Bruders

„Ich hatte nie Ruhm und Geld im Kopf, mir ging es immer nur um den Selbstausdruck mit meiner Gitarre“, sagt Michael Schenker.
Foto: picture alliance, dpa

Exklusiv Michael Schenker kann mit den „Scorpions“ nicht mehr viel anfangen. Er sei das absolute Gegenteil seines Bruders, der die Band gegründet hat.

Der weltbekannte Hard-Rock-Gitarrist Michael Schenker kann mit seiner früheren, von seinem Bruder gegründeten Band „Scorpions“ nicht mehr viel anfangen. „Das waren Geschäftsleute, und ich war der kleine Junge im Sandkasten“, sagte der 66-Jährige unserer Redaktion. „Das war nie meine Welt berühmt zu sein. Das passt mehr zu meinem Bruder Rudolf, der bei den Scorpions spielt.“ Er sei absolute das Gegenteil seines Bruders. „Alles was ich will, interessiert ihn nicht, und alles, was er will, interessiert mich nicht. Er ist auch der Geschäftsmann. Das war ich nie.“

Michael Schenkers Rückkehr zu den „Scorpions“ 2014 hatte sich schnell erledigt

Für ihn sei musikalische Kreativität bestimmend gewesen  „Ich hatte nie Ruhm und Geld im Kopf, mir ging es immer nur um den Selbstausdruck mit meiner Gitarre“, betonte Schenker, der es in den USA lange Zeit zu größerer Bekanntheit brachte als die „Scorpions“. „Ich habe immer gesagt, wenn sich irgendwann eine englische Band bei mir meldet, dann gehe ich weg von den „Scorpions“, sagte Schenker  über seinen Wechsel zur britischen Band UFO 1973, deren Stil er über Jahr prägte. „In Deutschland hat man nie verstanden, was ich mache. Ich wusste, in England verstehen mich die Leute.

Der Gitarrist der Rockgruppe Scorpions, Rudolf Schenker.
Foto: Michael Hanschke, dpa (Archiv)

Auch seine letzte Rückkehr zu den „Scorpions“ 2014 habe sich schnell wieder erledigt, sagte der im britischen Brighton lebende Rockmusiker. „Die wollten mich damals nur, damit ich ihnen die Tür nach Amerika öffne. Da war ich ja drüben schon ein Star“, sagte der Gitarrist. „Zwei Touren habe ich dann mitgemacht, aber die sind ja nur dem Ruhm hinterhergelaufen.“

Lesen Sie das ganze Interview hier: „Ich bin ein Kind im Sandkasten“

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