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Animationsfilm

17.03.2015

"Shaun das Schaf - der Film" läuft jetzt im Kino

Shaun das Schaf mit seiner Herde und Hund Bitzer in einer Szene des Animationsfilms «Shaun das Schaf». Der Film kommt am 19.03.2015 in die deutschen Kinos.
Bild: Studiocanal/dpa

Das Knetschaf Shaun träumt von Abwechslung vom Landleben. Doch der Plan geht im Kinofilm nicht auf: Das Schaf landet in der Stadt und verliert sein Gedächtnis.

Tagein, tagaus dasselbe. Wenn der Hahn kräht, geht’s ab auf die Weide. Ist das Fell lang genug, legt der Bauer die Schere an. Routiniert, aber auch langweilig. Kein Wunder, dass das Schaf Shaun von mehr Abwechslung träumt. Gemeinsam mit seiner Herde beschließt es, sich eine Auszeit zu nehmen. Doch sein Plan geht gehörig daneben. So landet der Bauer versehentlich in der großen Stadt. Durch einen Schlag auf den Kopf verliert er sein Gedächtnis. Statt auf den Hof zurückzukehren, heuert er in einem Friseursalon an. Die Schafe und sein Hund Bitzer machen sich auf, ihn zu retten.

Schaf Shaun ist ein alter Hase im Filmgeschäft. Bereits vor 20 Jahren gab es sein Debüt. 1995 war die Knetfigur an der Seite von Wallace und Gromit in Nick Parks animiertem Kurzfilm „Unter Schafen“ zu sehen. Park erhielt dafür einen Oscar, Shaun musste weitere zwölf Jahre auf seinen Durchbruch warten. Seit 2007 hat das Knetschaf eine eigene Fernsehserie, die in 170 Ländern ausgestrahlt wird.

"Shaun das Schaf": Kinofilm mit simpler aber genialer Bildsprache

Wie schon in den TV-Episoden in der „Sendung mit der Maus“ fällt auch in der abendfüllenden Kinoversion kein einziges verständliches Wort. Von den Menschen ist nur Gegrummel und Gebrabbel zu vernehmen. Das funktioniert dennoch wunderbar, da sich die Regisseure Mark Burton und Richard Starzak einer Bildsprache bedienen, die simpel, aber genial mit Gestik und Mimik, mit visuellen Analogien und Anspielungen arbeitet. Und so ist „Shaun das Schaf – Der Film“ nicht nur universell verständlich, sondern ein extrem ausgeklügelter Spaß, der in seinem Slapstick an die großen Stummfilmklassiker von Charlie Chaplin bis Buster Keaton erinnert.

Übrigens: 21 Modellmacher und 17 Animatoren waren im britischen Bristol damit beschäftigt, die Figuren zum Leben zu erwecken. Der Nachbau einer fertigen Figur dauerte ein bis zwei Wochen. Bewertung: 4 von 5 Sternen.

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