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Sprache
26.03.2021

Schwäbisch-Wörterbuch jetzt online: Wie Bayerns Schwaben schwätzen

Aufzeichnungen wie die von Alois Müller aus Weicht (Ostallgäu) sind auch für die Wissenschaft von Nutzen.
Foto: Martina Diemand

Plus Endlich wächst auch ein Wörterbuch für den dritten Stamm im Freistaat heran. Die Datenbank umfasst schon 360.000 Einträge.

Die einen sagen G’stattel, die anderen Gugge und die dritten Scharmützel. Sie meinen alle dasselbe: eine dreieckige Papiertüte für den Krämerladen. Schon innerhalb Schwabens unterscheiden sich die Dialektwörter oft ganz erheblich. Wie es wo heißt, lässt sich jetzt auch online nachschlagen in einer Datenbank, die mit dem wissenschaftlichen Wortungetüm „Dialektologisches Informationssystem für Bayerisch-Schwaben“, kurz DIBS, bezeichnet wird. Sie ist der jüngste Ableger des Großprojekts Schwäbischer Sprachatlas, den 1984 Professor Werner König an der Universität Augsburg angefangen hat.

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26.03.2021

Das ist ja ein lobenswertes Projekt, aber da haben offensichtlich ein paar Nicht-Schwaben mitgearbeitet, denn: Das Wort "Mädlein" habe ich in meinen nunmehr fast siebzig Jahren in Schwaben noch nie gehört. Das heißt immer noch "Mädle" (Einzahl) oder "Mädla" (Mehrzahl) oder natürlich im Allgäu "Föhl" oder "Föhla". Aber kein Mensch hat je "Mädlein" gesagt.

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