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16.06.2009

"Stettiner Sinfonie" soll Brücken bauen

Heinrichsruh/Stettin (dpa) - Als "Baustein der deutsch-polnischen Versöhnung" wird an diesem Mittwoch in Stettin (Szczecin) ein neues Werk des Berliner Komponisten Friedrich Schenker uraufgeführt.

Dabei handelt es sich um die "Stettiner Sinfonie" für Chor und Orchester, die der 66-Jährige im Auftrag des Künstlerhauses Vorpommern schrieb, teilte die Einrichtung in Heinrichsruh (Uecker-Randow) mit. Anlass für die Uraufführung in der Oper im Schloss der Pommerschen Herzöge seien die 2. Deutsch-Polnischen Medientage. Das Werk soll der Verständigung beider Nationen in Zeiten immer wiederkehrender politischer Irritationen dienen, wie es hieß.

Die "Stettiner Sinfonie", die vom Baltic Neopolis Orchestra und dem Chor der Westpommerschen Technologischen Universität Stettin uraufgeführt wird, geht auf Gedichte von Johannes Bobrowski (1917-1965) zurück.

Der im thüringischen Zeulenroda geborene Schenker gilt als einer der bedeutendsten Interpreten zeitgenössischer Kammermusik. Bobrowski stammt aus dem ehemaligen Ostpreußen. Er erlebte den II. Weltkrieg als Soldat an mehreren Fronten, war danach in Berliner Verlagen tätig und schrieb vor allem Gedichte.

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