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Spielplan

15.05.2018

Was das Theater Augsburg nächste Spielzeit vorhat

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Das Große Haus des Theaters Augsburg ist zwar wegen umfangreicher Sanierung geschlossen. In Ausweichquartieren jedoch sind die Akteure des Hauses sind unvermindert aktiv.
Bild: Silvio Wyszengrad

In der Saison 2018/19 nimmt das Theater ein weiteres Ausweichquartier in Besitz. Welche Werke in den Sparten Musiktheater, Schauspiel und Ballett aufgeführt werden.

Auch wenn die Umwidmung des bisher städtischen Theaters Augsburg in ein Staatstheater nun schon in diesem Jahr vollzogen werden soll: Auf den Spielplan für die im Herbst beginnende Saison 2018/19 hat diese Aufwertung keinen Einfluss. Vor allem deshalb nicht, weil die Dreispartenbühne auch in der kommenden Spielzeit im Interim zu Hause ist, da das stattliche Große Haus wegen einer Generalsanierung auf Jahre hinaus nicht bespielt werden kann.

Somit ist 2018/19, die zweite Spielzeit unter Intendant André Bücker, auch die zweite Theatersaison, in welcher die größeren Produktionen von Oper, Schauspiel und Ballett im Martinipark, einer umgerüsteten Fabrikhalle, auf die Bühne kommen. Bei der Vorstellung des neuen Spielplans am Dienstag wies Bücker noch einmal darauf hin, dass man im Vorjahr, bei der Konzeption des Spielplans 2017/18, noch gar nicht richtig gewusst habe, wie sich die räumlichen Gegebenheiten im Martinipark für die Akteure des Theaters tatsächlich ausnehmen werden. Inzwischen besitze man jedoch hinlänglich Spielerfahrung, um entsprechend bei der Programmgestaltung reagieren zu können.

Gleichwohl setzt der Saisonplan für 2018/19 unter dem Motto „Geistzeit“ fort, was Bücker in seiner ersten Spielzeit begonnen hat. Altes trifft Neues, Gängiges stößt auf kaum Bekanntes. Mehr noch als für die Opernsparte gilt dies für das Schauspiel, das den Akzent auf Moderne und Zeitgenössisches setzt. Und gerade das Schauspiel, das mehr Neueinstudierungen bringt als die beiden anderen Sparten zusammen, realisiert auch eine weitere Bücker-Maxime, nämlich die Verlagerung von Produktionen weg von den angestammten Spielstätten in den Stadtraum hinaus – zweimal etwa wird auf dem Uni-Campus gespielt. Zudem gibt es wieder mehrere Angebote auf dem weitläufigen Gelände des alten Augsburger Gaswerks. Hier wird im Januar 2019 auch eine weitere, zunächst für die Interimszeit genutzte Bühne eingeweiht: die Brechtbühne im Gaswerk – die bisherige Brechtbühne neben dem Großen Haus wird nämlich im Zuge der Sanierung geschlossen.

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Und das bringt – in Auswahl – der Spielplan für 2018/19:

Musiktheater

Dalibor Bedřich Smetana (Regie: Roland Schwab)

Die Zauberflöte Wolfgang Amadeus Mozart

Werther Jules Massenet (Regie: André Bücker)

JFK David T. Little (Kennedy-Oper, deutsche Erstaufführung)

Die Walküre Richard Wagner (einmalig konzertant, Kongress am Park)

Jesus Christ Superstar André Lloyd Webber (Freilichtbühne)

Schauspiel

Gas Georg Kaiser

Die Orestie Aischylos (Regie: Wojtek Klemm)

Tatort Augsburg IV Andreas  Hillger (Uni-Campus)

Oleanna – ein Machtspiel David Mamet

Europe Central William T. Vollmann (Uraufführung)

Amadeus Peter Shaffer

Baal Bertolt Brecht

Das Käthchen von Heilbronn Heinrich von Kleist

Die nötige Folter Dietmar Dath (Uraufführung, Regie: André Bücker)

Ballett

Vier Jahreszeiten Choreografie Ricardo Fernando, Musik von Vivaldi und Philip Glass

Missing Link Tanzabend in vier Teilen, diverse Choreografen

Dimensions of Dance. Part 2 Tanzabend, diverse Choreografen

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