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22.06.2009

Willie findet in Familiensaga die "Monster von Templeton"

München (dpa) - Templeton in den USA: Eine verschlafene kleine Stadt, in der man seinen Nachbarn ebenso kennt wie die Geschichten und Legenden der Vorfahren und Gründer.

Willie, die Heldin in Lauren Groffs Debütroman "Die Monster von Templeton", macht sich auf die Suche nach den Spuren ihres Vaters, sie gräbt tief in der Geschichte ihrer Familie und damit auch in der Geschichte ihrer Provinzstadt. Die Archäologiestudentin weckt dabei zwar keine Monster, aber doch Gespenster der Vergangenheit: Eine von Willies Vorfahren war eine schwarze Sklavin, eine weitere eine Giftmörderin, sie ist mit einem weltbekannten Schriftsteller verwandt, mit dem Stadtgründer des Ortes, und einem französischen Gigolo, einem Historiker, einer Prostituierten, einem Indianer und einem Trapper.

Um die Erzählebene zu durchbrechen, zitiert Groff in dieser Mischung aus Familiensaga und Wohlfühlbuch aus Dokumenten der Gründungszeit der Stadt, der Zeit von James Fenimore Cooper ("Lederstrumpf") und späterer Generationen.

Lauren Groff

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Die Monster von Templeton

Beck Verlag, München

507 S., Euro 22,90

ISBN 978-3-4065-8390-2

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