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  3. Die Berlinale darf keine Plattform für Israelkritik werden

Die Berlinale darf sich nicht kapern lassen

Kommentar Von Richard Mayr
26.02.2024

Nach der Documenta dient jetzt auch die Berlinale als Plattform für einseitige Israelkritik. Weder Politik noch die Kuratoren lernen aus den Skandalen.

Diese Preisverleihung hätte so nicht stattfinden dürfen. Das Finale der Berlinale wird zur Bühne für antiisraelische Botschaften, Israel wird von Filmschaffenden eine Apartheidpolitik und ein Genozid an den Palästinensern vorgeworfen, das Publikum klatscht dazu, wie es immer klatscht, wenn Preise vergeben werden. Ein Skandal mit Ansage. Spätestens als feststand, dass der Dokumentarfilm "No Other Land" ausgezeichnet wird, hätte man ja damit rechnen können, dass die Bühne vom palästinensischen Regisseur und Aktivisten Basel Adra für eine politische Stellungnahme genutzt wird. Er und weitere Berlinale-Preisträger haben das gemacht.

Umstritten: Basel Adra und Yuval Abraham posieren mit dem Berlinale Dokumentarfilmpreis für "No Other Land".
Foto: Nadja Wohlleben, dpa

Es ist beschämend, dass nach der Documenta 2022 in Kassel und ihrem Antisemitismus-Skandal nun mit der Berlinale zum zweiten Mal ein international beachtetes Kultur-Event in Deutschland gekapert wird, um Israel zu diskreditieren. Beide Fälle haben spezifische Auslöser, folgt man den Linien der Verantwortlichkeit, landet man in beiden Fällen auch bei Kulturstaatsministerin Claudia Roth. Natürlich hat Roth weder die indonesische Künstlergruppe auf die Documenta eingeladen, noch dort kuratorische Verantwortung gehabt, sie hat auch nicht die Filme für die Berlinale ausgesucht und die Preisträger gekürt, aber der Bund unterstützt sowohl die Documenta als auch die Berlinale finanziell. In beiden Fällen heißt es von Roth, sie habe die Verantwortlichen bereits im Vorfeld darauf hingewiesen, sie bedauere die Vorfälle, die Ereignisse würden aufgearbeitet. An der Kunstfreiheit dürfe aber nicht gerüttelt werden. Man könnte auch sagen: Die Muster wiederholen sich und die Kulturpolitik formuliert zwar Appelle an ihre Kuratoren und künstlerischen Leitungen, kann ansonsten aber nichts ausrichten.

Was ist eigentlich los bei der Berlinale?

Allerdings muss man sich auch die Frage stellen, was mit den Documenta-Kuratoren und den Filmfestivalmachern der Berlinale los ist. Die Kunst ist frei. Aber muss auch jede Künstlerin und jeder Künstler eingeladen werden? Wenn die Berlinale-Jury für den besten Dokumentarfilm den palästinensischen Beitrag "No Other Land" auswählt, muss sich niemand wundern, wenn es bei der Preisverleihung zum Eklat kommt. Vier Aktivisten kritisieren im Film von verschiedenen Seiten die israelische Besatzungspolitik im Westjordanland. Die Documenta und die Berlinale sind beide stolz darauf, immer auch politisch zu sein. Aber sowohl der Documenta als auch der Berlinale haben eine Strategie gefehlt, wie sie auf einseitige Israel-Kritik und Antisemitismus reagieren sollen.

24.02.2024, Berlin: Regisseurin Mati Diop (2.v.l) steht nach der Preisverleihung im Berlinale Palast zusammen mit dem Protagonisten Gildas Adannou und den Produzentinnen Judith Lou Lévy (l) und Eve Robin auf dem Roten Teppich, nachdem ihr ein Goldener Bär in der Kategorie Bester Film für "Dahomey" verliehen wurde. Die 74. Internationalen Filmfestspiele Berlin finden vom 15. bis 25.02.2024 statt. Foto: Britta Pedersen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
10 Bilder
"Dahomey" gewinnt Goldenen Bären: Bilder der Berlinale-Preisverleihung
Foto: Britta Pedersen

Der Versuch, als sich politisch ambitioniertes Filmfestival darzustellen, ist gescheitert

Einmal eingeworfen in diese Debatte: Zum Qualitätskriterium von Kunst gehört es, dass sie die Komplexität und Widersprüchlichkeit der Welt erfahrbar macht. Wer in der Kunst nach Qualität sucht und dementsprechend auswählt, verringert das Risiko dramatisch, Künstlerinnen und Künstler einzuladen, die einfache Antworten in einer komplexen Welt bevorzugen. Damit würde auch das Risiko sinken, dass Künstlerinnen und Künstler unter dem Deckmantel der Kunstfreiheit einseitige Israelkritik äußern oder aber antisemitische Parolen verbreiten. 

Lange wird schon darüber diskutiert, dass die Strahlkraft der Berlinale gegenüber den Filmfestspielen von Cannes und Venedig nachgelassen hat. Die großen internationalen Namen des Films finden sich bei den anderen beiden. In diesem Jahr ist der Versuch, als das politisch-ambitionierteste europäische Filmfestival zu punkten, krachend gescheitert. Die neue Festivalleiterin Tricia Tuttle, die im April übernimmt, ist als Krisenmanagerin gefordert.

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Die Diskussion ist geschlossen.

27.02.2024

Frau Reichenauer,

die sogenannten "Kulturschaffenden" auf der Berlinale werfen aber doch Israel vor, einen "Genozid zu verursachen".

Wenn also - wie Sie , Frau Reichenauer,behaupten, das Geschehen im Westjordanland "das Thema gewesen wäre" - wie kommen die Damen und Herren bei der Berlinale dann auf den (sowieso unhaltbaren) Vorwurf des "Genozid" ?!

Natürlich - und das wissen Sie auch - meinten die "Kulturschaffenden" das Geschehen im Gaza-Streifen, wollten aber bewußt nicht zugeben, daß hier eben nicht irgendwelche "böse israelische Siedler die Schuld tragen" - sondern Palästinenser, nämlich die Mitglieder der Terrorgruppe und deren Unterstützer unter der Gaza-Bevölkerung.

Genau diese Tatsache wollen die "Kulturschaffenden" verdrängen und verschweigen!
Die Wahrheit für das aktuelle Geschehen - daß hier nämlich ganz allein die Palästinenser schuld sind -
darf nicht gesagt werden.

Interessant ist auch die Aussage des Nahost-Experten , Herr Peter Neumann im Interview in der AA heute:

...Auch die palästinensische Bevölkerung selbst heiße Gewalt gegen Israel mehrheitlich gut..." sagt Herr Neumann !

Wenn die zivile palästinensische Bevölkerung Gewalt gegen Israel unterstützt - dann stellt sich doch von selbst die Frage:

Ist dann - da die Mehrheit der Palästinenser Gewalt gegen Israel doch unterstützt und will -"Mitleid" mit den Palästinensern angebracht, wenn Israel sich militärisch gegen die Terrorangriffe (die ja auch weiterhin laufen) wehren muß, um weiter existieren zu können?

Genau dieser Wahrheit aber verweigern sich die "Kulturschaffenden" , bei der Berlinale, bei der Documenta und so weiter!

27.02.2024

Mit Leuten, die so verblendet sind wie Sie lohnt es sich nicht zu argumentieren. Vielleicht merken Sie irgendwann, dass Ihre Sichtweise einseitig ist. Man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben. Dass Sie alle Kulturschaffenden unter Generalverdacht stellen, zeigt, wie wenig Sie von Kunst und Kultur verstehen. Und dass Sie wenig bzw. kein Mitleid kennen mit den vielen unschuldigen Opfern, deren Häuser systematisch dem Erdboden gleichgemacht werden – nicht alle sind bzw. waren Hamaskämpfer, aber was sind schon ein paar tausend Tote – Kolateralschäden. Wer so denkt, muss seelisch und menschlich ganz schön verkümmert sein. Also ehrlich, fast tun Sie mir ein wenig leid.

27.02.2024

Das ist die Realität.. nicht nur bei uns.. man sollte mal in ausländische Medien reinschauen was dort über uns Deutsche abgeht..
Was wollen wir denn eigentlich, einen Heiligenschein und Kontrolle über alles. Der Satz des jungen Mannes ..der Krieg sei ein israelischer Genozid.. da musste sogar ich schlucken. Das wenn ein Deutscher gesagt hätte der säße schon im Knast. Die Welt ist mit dieser israelischen Kriegführung nicht einverstanden, es ist ein brutaler Krieg, so viele tote Zivilisten in so kurzer Zeit. Aber das muss Israel selbst klären..
Ein Dunkelhäutiger sprach auf einer Versammlung, er sagte dass er die AFD Partei nicht wählt, kein Mitglied ist, aber er würde mit ihnen trotzdem sprechen, genauso mit den Rockern wenn er in eine Rocker Bar als schwarzer gehen würde, er möchte nicht als Color betitelt werden, er sagte.. gehen sie nach Afrika und fragen sie ob die Menschen dort als Color genannt werden wollen.
Wir müssen miteinander leben und nicht die Menschen gegeneinander aufhetzen.. Nach dem Gesetz sind wir alle gleich.. darum muss man alle gleich behandeln.

27.02.2024

Ja, was wird denn über uns Deutsche gesagt? Können Sie das präzisieren? Welche ausländischen Medien haben Sie vorliegen, aus denen Sie zitieren und Ihre Behauptung belegen können?

27.02.2024

Man muß Realitäten anprechen dürfen. Wer dagegen ist, trieft vor Scheinheiligkeit.

26.02.2024

Es ist erhellend.

Die, die anderen unterstellen Nazi oder rechtsradikal oder irgendwie phob zu sein, demaskieren sich als simple Antisemiten.
Und immer verantwortlich mittendrin - Claudia Roth.
Und natürlich werden jetzt Meinungs- und Kunstfreiheit angeführt. Na dann fallen da aber Leni Riefenstahls Filme oder Arno Brekers Skulpturen auch darunter. Stellt man die heute noch aus?
Wer dem Staat Israel “Apartheidpolitik und ein Genozid an den Palästinensern” vorwirft liegt nun mal so weit neben der Realität, dass dies keine “Israelkritik” ist, sonder plumper Antisemitismus im Sinne von: „Die Juden sind an allen schuld!” Das ist die Reduktion der “Israelkritik” - und das ist Antisemitisch.
Zur Realität gehört zuerst mal - es gibt keine “Palästinenser” als arabisches Volk. Palästinenser sind alle, die in Palästina leben. Also auch Juden oder Christen. Wobei - Juden und Christen leben in den „Palästinenser-Gebieten“ ja keine mehr. Wo sind die nur hin?
Und natürlich gibt es andere als die “Zwei-Staaten”-Lösung des Konfliktes. Man muss es nur wollen.
Und am Ende hat die Hamas den aktuellen Krieg mit einem Genozid begonnen und will, wie auch die Fatah, die Kampfgefährtin der SPD, Israel von der Landkarte tilgen. Die Hamas könnte mit einer vollständigen Kapitulation den aktuellen Krieg sofort beenden. Warum fordert das niemand?
Warum?
Und gerade wir Deutschen mussten in den letzten 110 Jahren erfahren, dass Land der Preis für verlorene Kriege ist. Vor allem, wenn man die mit Eroberungsgelüsten beginnt. Und das erfahren die Araber in Palästina seit nun gut 75 Jahren. Sie beginnen Kriege und verlieren und verlieren und verlieren.

Die Deutschen wären gut beraten, sich aus diesem Konflikt heraus zu halten. Aber nein - wir müssen wieder die moralische Weltmacht geben - und landen dann als plumpe Antisemiten auf dem Boden der Realität.

Und natürlich wird es keine Demonstrationen gegen diese aktuellen linken oder „Pro-Palästinensischen“ Antisemiten geben. Die dulden wir hier einfach und lassen sie völlig ungestört größer werden. Wir dulden die nicht nur, wir behängen die mit Preisen oder Gastprofessoren.



27.02.2024

Ich wünsche ihnen von ganzem Herzen, dass Ihnen wirklich einmal ein Licht aufgeht und Sie die Realität erkennen können, im Moment scheinen Sie noch ein wenig im Dunkeln zu tappen. Aber nur Mut, wird schon. Irgendwann werden auch Sie den Unterschied zwischen Kritik an israelischer Politik und Antisemitismus begreifen. Ich bin ja von Natur aus Optimist.

26.02.2024

Frau Reichenauer,

Sie schreiben hier viel vom "Westjordanland" und dem Konflikt dort.

Im Krieg gegen den Terror in Gaza geht es aber um die Hamas, die bestialischen Terrorangriffe der Hamas und Israels Recht und nunmehr auch Pflicht, die Hamas endlich zu vernichten!

Auf der Berlinale wurden aber genau diese Zusammenhänge bewußt und mit Absicht verschwiegen!
Man wollte Israel als "Angreifer , der einen Völkermord begehe" darstellen.

Tatsache ist aber, daß sich ohne die bestialischen Terrorakte der Hamas kein einziger israelischer Soldat in Gaza aufhalten würde!
Und Tatsache ist, daß die Hamas ihre Waffenlager, Kommandozentralen, Raketenabschußbasen, Geuselgefängnisse bewußt und absichtlich in Krankenhäusern, in den Kellern unter Schulen und neben Kindergärten platziert hat!

Wie könnten die Istaelis diese Hamas-Anlagen ausschalten, ohne genau diese Ziele anzugreifen?

Die Hamas muß diesmal aber unbedingt vernichtet werden, man hat die Twrrororganisation achon zu lange am Leben gelassen.

Die sogenannten "Kulturschaffenden" sind aber seit eh und jeh antisemitsisch, blind links (und auch antiamerikanisch).
Dabei unterdrücken und verschweigen diese Damen und Herren aber die Wahrheiten und entscheidenden Tatsachen.

26.02.2024

Wenn es um einen Film über eine Begebenheit im Westjordanland geht, dann kommen Sie mit dem Gazastreifen daher. Die Dokumentation im Film begann 2019 und endete 2023. Da war von Gaza gar nicht die Rede. Lesen Sie auf Wikipedia nach, was der Inhalt des Films "No Other Land" ist, dann können Sie mitreden. Im übrigen haben auch Israelis an dem Film mitgewirkt. Dass Kulturschaffende antisemitisch oder antiamerikanisch sind, ist Quatsch und sonst gar nichts. Ihre Aussage zeigt, dass Sie weder den Kunstmarkt noch die Zustände im Westjordanland kennen.

27.02.2024

>> Dass Kulturschaffende antisemitisch oder antiamerikanisch sind, ist Quatsch und sonst gar nichts. <<

War da was mit einer Kunstausstellung in Kassel?

Quatsch sind höchstens Demonstranten die Antisemitismus nur bei der Afd sehen wollen.


26.02.2024

Wir Deutschen müssen es schaffen, angesichts der Millionen durch Deutsche ermordeten Juden dennoch das Unrecht anzusprechen und zu beleuchten, das jetzt und seit vielen Jahren Palästinensern widerfährt.

Das kann durch Filme wie durch zeitgenössische Kunst thematisiert und besprechbar gemacht werden.

Documenta wie Berlinale sollten immer auch die Diskussion organisieren, in der gerade auch Künstler aus nichtdeutschen Kulturen hören können, was den Juden angetan worden ist und warum wir Deutschen deswegen den Schutz Israels zur Staatsräson erklärt haben. Und in der Israelis hören können, wie bitter unrecht es ist, die Palästinenser aus ihrer Heimat zu vertreiben. In der Juden hören können, dass die judenfeindliche, faschistische Denkweise, die zum Massenmord geführt hat, heute gar nicht so unähnlich ist der menschenverachtenden Politik mancher Regierenden in Israel.

Die Israelis brauchen eine Heimat und die Palästinenser auch. Ein Kompromiß hierfür muss nach meiner Ansicht mit einer Zweistaaten-Lösung gefunden werden!

Raimund Kamm

27.02.2024

Welches Unrecht? Das britische Mandatsgebiet Palästina wurde aufgeteilt in einen jüdischen Teil (Israel) und einen arabischen Teil (Jordanien). Warum die Araber seit 1948 diverse Angriffskriege verloren , in ihren Ländern jüdischen Leben komplett vertrieben haben und das kleine Israel trotzdem für sich beanspruchen, bedarf einer Erklärung. Ebenso bedarf es einer Erklärung, warum Sie in Unkenntnis der Hintergründe und historischen Fakten für die Araber Partei ergreifen. Ihr Vergleich zwischen der Shoa und der berechtigten Gegenwehr der israelischen Demokratie ist ekelhaft und entlarvend, ich habe Ihren Beitrag deshalb gemeldet.

28.02.2024

VonMarc Cohen 27.02.2024 >>Welches Unrecht?<<

Das Unrecht, das den Palästinensern angetan worden ist.

"Als Nakba (arabisch النكبة, DMG an-Nakba ‚Katastrophe‘ oder ‚Unglück‘, hebräisch הַנַּכְּבָּה haNak-bah) wird im arabischen Sprachgebrauch die Flucht und Vertreibung von etwa 700.000 arabischen Palästinensern aus dem früheren britischen Mandatsgebiet Palästina bezeichnet.
...
Die Gründe, die zur Flucht von etwa 700.000 arabischsprechenden Nichtjuden des seinerzeitigen britischen Mandatsgebietes Palästina[2] führten, sind umstritten,[3] in ihren politischen Folgen nach Ansicht des französischen Historikers Henry Laurens jedoch letztlich irrelevant: Das Wesentliche sei nicht, dass die Palästinenser gegangen sind, „sondern dass sie nicht zurückkehren durften“, wie ja auch Geflüchtete und Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten 1945–1950 nicht in ihre angestammten Wohnorte dort zurückdurften. Die Rückkehr palästinensischer Flüchtlinge sei auf Anweisung verhindert worden: „Die Dörfer wurden mit Planierraupen zerstört oder in die Luft gesprengt und die Ernten in Brand gesteckt. Flüchtlinge, die versuchten zurückzukehren, wurden erschossen.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Nakba [28.2.24]

Israel versucht jetzt durch einen brutalen Krieg im Gazastreifen zu gewinnen. Doch der Konflikt kann nicht militärisch gelöst werden. Militärisch würde auf lange Sicht vermutlich sogar Israel untergehen. Auch die Palästinenser haben ein Recht auf Heimat und einen Staat!

Raimund Kamm

26.02.2024

Da gibt es nur eins, die verantwortliche " Kulturministerin" Frau Roth muss zurücktreten!!! Schickt diese unsägliche Person in Rente!!!

26.02.2024

Mit welcher Begründung? Weil sie ein weltoffenes Deutschland vertritt? Oder weil Ihnen ihre Nase und ihre Partei nicht gefällt? Da müssten viele in Rente gehen ...

26.02.2024

Ach Gisela B.-.-. gehen sie doch mal zu Taylor Swift Konzert dann kommen sie mit ihrer Meinung auch mal wieder runter.....
ja das ist alles nicht schön wer Wind säht ernet Sturm.. wo ist das Problem eigentlich ist doch der Konflikt zwischen diesen zwei Lebensgemeinsschafti*nnen.. .. Deutschland bezahlt das sollte genügen...

26.02.2024

und weil man eine Meinung hat, soll man sie bei Taylor Swift und ihrer nichtssagenden Musik vergessen? Das Problem ist, dass Europa und die USA seit 70 Jahren einem Konflikt zusehen, ihn nach Gutdünken zur eigenen Profilierung ausnutzen – wie es Trump getan hat – aber keiner seit Clinton wagt es, diese beiden Parteien an einen Tisch zu zwingen, damit die Situation nicht immer weiter hochkocht. Jeder bauchpinselt Netanjahu – aus Angst, als antisemitisch zu gelten, wenn er was gegen die israelische Vorgehensweise im Westjordanland sagt. Ich hab das wirklich satt – und Taylor Swift kann mir gestohlen bleiben.

26.02.2024

Das israelisch-palästinensische Kollektiv zeichnet den vielschichtigen Konflikt in Perfektion nach. Eindrückliche Aufnahmen bezeugen die willkürliche Machtausübung Israels und die Unterdrückung der Palästinenser durch die behördlich administrierten Menschenrechtsverletzungen. Und darf man das nicht mehr zeigen, soviel zu No Other Land

26.02.2024

Bei dieser "Kulturstaatsministerin" ist man inzwischen versucht, Absicht zu unterstellen. Warum ist es eigentlich Usus, von israelischer Besatzung zu sprechen? Besetzen nicht viel eher jordanische und ägyptische Migranten aka "Palästinenser" das jüdische Land Samaria und Judäa?

26.02.2024

Die Kutlurstaatsministerin hat weder einen Film ausgesucht noch prämiert. Sie steht für ein offenes Land, wo jeder seine Meinung vertreten darf, vor allem, wenn die vertretenen Geschehnisse der Wahrheit entsprechen. Samaria und Judäa "ist ein unter israelischer Militärgerichtsbarkeit stehendes, von Israel seit dem Sechstagekrieg (1967) besetztes Territorium in Vorderasien." So sagt Wikipedia. Dass Sie anderer Meinung sind – geschenkt. Und weiter: "Von den 2022 geschätzt rund 3 Millionen Bewohnern sind etwa 2,5 Millionen Palästinenser (Muslime, Christen und Samaritaner) und etwa 430.000 Juden, die in ca. 213 israelischen Siedlungen und deren 132 Außenposten leben." Von welchen Migranten sprechen Sie also? Wer geht da freiwillig hin, wo das israelische Militär das Sagen hat und radikale Siedler ihr Unwesen treiben?

27.02.2024

Maria Reichenauer, Sie sollten Ihre Bildung nicht über Wikipedia beziehen. Das britische Mandatsgebiet Palästina wurde aufgeteilt in einen jüdischen Teil (Israel) und einen weitaus größeren arabischen Teil (Jordanien). Wie viele Juden leben in Jordanien, recherchieren Sie doch mal! Stellen Sie sich vor, eine jüdische Minderheit würde in Jordanien ständig Terroranschläge verüben und Jordanien für sich beanspruchen. Klingt kurios? Nichts anderes passiert in Israel mit immigrierten Jordaniern und Ägypter, die sich mit dem Phantasienamen "Palästinenser" schmücken und Israel für sich beanspruchen.

26.02.2024

Der Tenor des Kommentars ist: Man darf Israel nicht dafür kritisieren, dass es im Westjordanland Übergriffe gegen die palästinensische Bevölkerung gibt. Ist das so? Ein Land, das im Moment einen ganzan Landstrich in Schutt und Asche legt, das im Westjordanland immer mehr Land an sich reißt, die Bauern dort daran stört, ihr Land zu bestellen, das radikale Siedler unterstützt, die den Bauern das Leben schwer machen – das alles darf man nicht sagen? Interessant, dass an diesem Film auch ein israelsicher Journalist (Yuval Abraham) und seine Kollegin Rachel Szor mitgearbeitet haben. Ist die Berlinale zu schwach für die Wahrheit? Wer sich dafür interessiert, hier der Link zu Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/No_Other_Land
Die Sicht des Kommentators ist mir eindeutig zu einseitig.

26.02.2024

Es ist beschämend, dass dies überhaupt passieren kann.
Es ist beschämend, dass dies in Deutschland passiert.
Aber noch beschämender ist, dass die deutsche Politik, explizit die Politikerinnen und Politiker hier nicht rigoros agieren.
Aber, wer so wählt braucht sich nicht zu wundern.

26.02.2024

Haben Sie schon mal etwas von Meinungsfreiheit und Freiheit der Kunst gehört? Steht im Grundgesetz und gilt für jeden, der hier etwas publiziert, außer es verstößt gegen geltendes Recht. Aber die Wahrheit darf publiziert werden, auch wenn es Ihnen nicht passt.

26.02.2024

Und noch beschämender ist es, dass SIE hier keine andere Sichtweise zulassen wollen.
Die AfD lässt grüßen.

26.02.2024

Wenn Sie das Grundgesetz richtig lesen würden und auch richtig interpretieren könnten, so würden Sie erkennen, dass natürlich diese Grundrechte dort enden wo jemand, auch ein Staat oder deren Staatsbürger, beleidigt oder diskriminiert würden. Meinungsfreiheit, Redefreiheit, Freiheit der Kunst gilt nicht uneingeschränkt!

26.02.2024

@Franz X.
Aber diese Freiheiten enden auch nicht da, wo Sie es sich vorstellen. Niemand beleidigt einen Staat oder deren Staatsbürger, wenn er die Wahrheit mit einem Film dokumentiert. Kennen Sie den Film überhaupt, über den Sie hier urteilen? Sind Ihnen die Zustände im Westjordanland bewusst?