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  3. Friedenspreisträgerin: Autorin Tsitsi Dangarembga wieder im Kreuzverhör

Friedenspreisträgerin
10.08.2022

Autorin Tsitsi Dangarembga wieder im Kreuzverhör

Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga beim Literaturfestival in Potsdam.
Foto: Jens Kalaene, dpa

Sie hat vor zwei Jahren an regierungskritischen Protesten teilgenommen, und wird seitdem von der Justiz verfolgt: Die Friedenspreisträgerin Tsitsi Dangarembga musste in Simbabwe erneut vor Gericht erscheinen.

Die vielfach preisgekrönte Autorin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga ist am Mittwoch vor einem Gericht in Simbabwe ins Kreuzverhör genommen worden. Dangarembga, die 2021 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten hatte, wird in ihrer Heimat öffentlicher Aufruf zur Gewalt, Friedensbruch und Bigotterie vorgeworfen.

Dangarembga betonte, sie weise alle Anschuldigungen von sich. Sie habe im Juli 2020 an regierungskritischen Protesten teilgenommen, da sie sich als Bürgerin um das Wohl der Bevölkerung des Landes sorge. Es sei ihr wichtig, sich am öffentlichen Dialog zu beteiligen. Die Staatsanwaltschaft warf der Autorin am Mittwoch vor, sie habe mit ihrer Teilnahme an dem Protest die Öffentlichkeit aufstacheln wollen.

Nach Dangarembga vernahm das Gericht die mitangeklagte Journalistin Julie Barnes sowie einen Zeugen. Das Verfahren soll am 15. August mit der Vernehmung von zwei weiteren Zeugen fortgeführt werden. Anfang August hatte das Gericht den Antrag der Verteidigung auf Entlastung abgelehnt.

Dangarembga war im Juli 2020 bei den regierungskritischen Protesten kurzzeitig verhaftet worden. Die 63-Jährige muss sich vor einem Antikorruptionsgerichtshof in der Hauptstadt Harare rechtfertigen, das direkt Präsident Emmerson Mnangagwa untersteht.

In dem Prozess geht es um Themen, für die sich die mit einem Deutschen verheiratete Autorin seit Jahrzehnten in Büchern und Filmen einsetzt: Diskriminierung, Menschenrechte, Verfolgung und Korruption. Der Prozess zieht sich seit vielen Monaten hin. Dangarembga erschien bereits 29 Mal vor Gericht. Im Fall einer Verurteilung drohen der Autorin mehrere Jahre Haft.

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