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Das kann doch nicht wahr sein: Drohne stürzte mit zehn Barren Gold ab …

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Das kann doch nicht wahr sein: Drohne stürzte mit zehn Barren Gold ab …

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    Gold kann auch mal abstürzen – aber mit einer Drohne?
    Gold kann auch mal abstürzen – aber mit einer Drohne? Foto: Sven Hoppe/dpa

    Haben Sie zufällig im Oktober beim Spaziergang in Bannewitz etwas verloren? Den einen oder anderen Goldbarren? Oder um es genauer zusagen: Zehn verpackte Goldbarren mit einem Gewicht von je einer Unze? Diese Frage haben sich in den vergangenen Monaten einige Menschen gestellt. Gegrübelt und gegrübelt und dann – Juchhu – ist es ihnen eingefallen: Na klar, ich war das! Ehrlicherweise waren darunter wohl auch solche, die Bannewitz jederzeit mit dem etwa 80 Kilometer entfernten Cannewitz oder gar dem noch zehn Kilometer weiter liegenden Schmannewitz verwechseln könnten. Weil sie nämlich noch nie da waren. Also in Bannewitz, Sachsen, unweit von Dresden.

    Manch einer geht mit einer Unze auch gerne mal spazieren

    Dort eben fand im Oktober ein Gemeindemitarbeiter beim Rasenmähen am Ortsrand den kleinen Schatz. Die Polizei beschlagnahmte, dann wurde nach dem Eigentümer gesucht. Sechs Monate lang konnten Menschen ihren Anspruch in Bannewitz anmelden. Es waren etwa 15, wie Bürgermeister Heiko Wersig auf Anfrage erklärte. Tolle Geschichten darunter. Einer erinnerte sich, er sei mit den Goldbarren spazieren gegangen, dabei seien sie ihm aus der Tasche gefallen. Witzig, oder? Aber gut, manche Leute gehen nie ohne einen Fünfziger, manche halt nie ohne eine Unze aus dem Haus. Ein anderer erklärte, er habe eine Drohne mitsamt dem Gold über das Gebiet fliegen lassen, die sei dann abgestürzt. Zwei Unzen für diese goldige Idee! Weil aber keiner eine Rechnung mit Seriennummer präsentieren konnte, blieb der Goldschatz in der Asservatenkammer der Polizei. Nun aber ist die Frist abgelaufen, die Barren darf die Gemeinde versilbern und das Geld unter den Vereinen verteilen. Etwa 40.000 Euro dürften es sein. Juchhu!

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