Wieder tierisch was los auf dem Highway, sprach der Cowboy, und jagte im Affenzahn mit seinem Mustang durch die Prärie. Bis es plötzlich knallte: War das ein Auffahrunfall? Vielleicht hatte ein Trucker die Geduld verloren, weil ihn das LKW-Elefantenrennen vor seiner Nase nervte? Kroch die Kolonne im Schneckentempo? Die Unfallursache hat die Polizei noch nicht geklärt. Doch dieser Crash, der sich jetzt in Tennessee, USA, zugetragen hat, stößt den Begriff der Massenkarambolage in eine neue Dimension.
Bienen sorgen bei Knoxville für Highway-Chaos
Kolossale Kollision auf dem Highway bei Knoxville, die Polizei berichtet: Mehr als eine Million Verkehrsteilnehmer sollen in den Unfall hineingerauscht sein. Die gute Nachricht: Sie alle haben‘s überlebt und dürfen weiterfahren. Nein: weiter fliegen! Die Rede ist vom Crash eines Lastwagens, der mit Tieren beladen war. Nämlich mit Bienen, gut 1.000.000 summenden Insekten.
Der Truck lag zerknautscht im Straßengraben. Die Bienenvölker schlüpften nach dem Aufprall aus dem Anhänger hinaus ins Freie und schwirrten um die Ausfahrt der Autobahn, weshalb die Cops den Highway sperren mussten. Anweisung an die Bevölkerung: Jetzt bloß nicht die Autofenster öffnen, die Gegend bitte meiden – es sei denn, man trage Imkerkleidung.
Verkehrsministerium meldet keine Verletzten
In der Region Knoxville leben etwas weniger als eine Million Menschen, also weniger als Bienen in einen Laster passen – doch Tierschützer mit Fachwissen fanden sich schnell ein: Ersthelfer mit Imkerhüten, Imkernetzen. So konnte das Verkehrsministerium bald Entwarnung geben: keine Verletzte. Stichwunden? Wohl ein paar. Und manch einer fragte sich am Rand der Szene: Sind das noch Bienen oder schon die Gelben Engel?
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