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Ingolstadt
24.07.2022

Ingolstädter sagen bei Bürgerentscheid "Nein" zum Theater-Neubau

So sollten die Kammerspiele aussehen. Am Sonntag haben sich rund 60 Prozent all derer, die ihre Stimme abgegeben haben, gegen den Neubau eines Theaters entschieden.
Foto: Blauraum Architekt*innen

Die Ingolstädterinnen und Ingolstädter haben entschieden: In der Stadt wird es keine Kammerspiele am geplanten Standort direkt an der Donau geben.

Die Ingolstädterinnen und Ingolstädter haben entschieden: In der Stadt wird es keine Kammerspiele am geplanten Standort direkt an der Donau geben. Bei einem Bürgerentscheid am Sonntag haben sich rund 60 Prozent all derer, die ihre Stimme abgegeben haben, gegen den Neubau eines Theaters entschieden. Das sind gut 15.000 Ingolstädterinnen und Ingolstädter. Die Wahlbeteiligung lag bei 25,6 Prozent.

Das Ingolstädter Stadttheater aus den 60ern muss saniert werden

Das Ingolstädter Stadttheater aus den 60er-Jahren muss dringend saniert werden. Für die Zeit der Sanierung sollten die Kammerspiele, die in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Theaterbau errichtet werden sollten, als Ausweichspielstätte dienen. Im Anschluss sollte der Neubau als Außenspielstätte des Theaters mit 250 Plätzen erhalten bleiben. Auch Theaterwerkstätten waren vorgesehen. Doch dazu wird es jetzt nicht mehr kommen.

Der Stadtrat hatte sich zwar nach jahrelangen Diskussionen im vergangenen Dezember mit großer Mehrheit für den Standort ausgesprochen, doch im Anschluss hatte sich eine Bürgerinitiative formiert mit dem Ziel, die Kammerspiele am geplanten Standort zu verhindern. Die Initiatoren befürchteten explodierende Kosten des 45-Millionen-Projekts. Zudem kritisierten sie, dass für den Bau Bäume und Tiefgaragenstellplätze geopfert werden müssten. In den vergangenen Wochen waren die Emotionen zwischen Gegnern und Befürwortern der Kammerspiele immer wieder hochgekocht.

Ergebnis des Bürgerentscheids ist eine Niederlage für den Oberbürgermeister

Das Ergebnis des Bürgerentscheids ist auch eine herbe Niederlage für den Ingolstädter Oberbürgermeister Christian Scharpf (SPD). Er sprach von einem „Zukunftsprojekt“ für die Stadt und hatte sich – ebenso wie beispielsweise auch der Ingolstädter Horst Seehofer (CSU) – vehement für den Bau der Kammerspiele eingesetzt. Wie es jetzt weitergehen wird, muss sich noch entscheiden. Wird ein Zelt als Übergangslösung aufgestellt? Wird während der Sanierungsphase kein Theater gespielt? Oder beginnt die Standortsuche von Neuem? Mit diesen Optionen muss sich der Ingolstädter Stadtrat nach dem Bürgerentscheid befassen.

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