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  3. Musikgeschichte: Neues von Nina Simone: Unveröffentlichte Songs rücken das Bild der Sängerin zurecht

Musikgeschichte
16.10.2023

Neues von Nina Simone: Unveröffentlichte Songs rücken das Bild der Sängerin zurecht

Musikerin mit Haltung und Biss: Nina Simones Konzert beim Newport Jazz Festival 1966 gibt es jetzt auf dem Album "You've Got To Learn" zu hören.
Foto: Cea/cache Agency

Plus Hohepriesterin des Soul, Stimme der Bürgerrechtsbewegung, unbequemste Musikerin Amerikas: 20 Jahre nach ihrem Tod erscheint eine unveröffentlichte Aufnahme von Nina Simone. Ein bewegendes Hörerlebnis.

Irgendwann wurde es ihr einfach zu viel, das Fass lief über, der Inhalt kam aus dem tiefsten Inneren einer frustrierten, enttäuschten, zornigen Seele. Nina Simone mochte sich nicht länger mit dem Leid abfinden, das ihren afroamerikanischen Mitbürgern in den Vereinigten Staaten widerfuhr, mit der rassistisch motivierten Gewalt, die Weiße im Süden verübt hatten, mit dem Lynchmord an einem schwarzen 14-Jährigen, den tödlichen Schüssen auf einen Bürgerrechtsaktivisten, dem Bombenattentat auf eine Kirche, bei dem vier Menschen ums Leben kamen. Sie habe die Wahl gehabt, zum Gewehr zu greifen oder einen Song zu schreiben, in dem all diese Ereignisse Niederschlag fanden, sagte die mithin unbequemste Musikerin Amerikas. Sie entschloss sich für den Song. Für einen von fulminanter verbaler Radikalität.

"You've Got To Learn" heißt diese Wiederentdeckung von Nina Simone

So entstand "Mississippi Goddam", eines der wichtigsten Protestlieder des 20. Jahrhunderts, mit einem Text wie eine einzige Anklage. Die Musik hingegen lässt sich von der Schwere der Textzeilen nicht besiegen. Sie swingt, was im Kontext fast ein bisschen zynisch anmutet. Das gilt besonders für die Live-Version, die es jetzt erstmals auf dem Album "Youʼve Got To Learn" (Verve/Universal) zu hören gibt, einer Aufnahme von Simones Konzert beim Newport Jazz Festival 1966. Man muss den Zeitpunkt dafür richtig einordnen: Wenige Tage zuvor trat die Pianistin, Sängerin, Songschreiberin, die in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag gefeiert hätte, bei einem großen Solidaritätskonzert der Bürgerrechtsbewegung auf und stand offenbar noch ganz unter dem Eindruck dieses Ereignisses.

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