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Nackte Körper in der Kunst zeigen Wandel von Scham, Freiheit und Idealen

München

Zwischen Scham und Freiheit: Was nackte Körper in der Kunst über unsere Gesellschaft verraten

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    Michelangelos "David" soll bitte züchtig aussehen: In der Bildbearbeitung des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München ist sein Feigenblatt pink eingefärbt.
    Michelangelos "David" soll bitte züchtig aussehen: In der Bildbearbeitung des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München ist sein Feigenblatt pink eingefärbt. Foto: Zentralinstitut für Kunstgeschichte

    Nackte Haut zieht immer. Über alles, was damit zu tun hat, kann man endlos diskutieren. „Sex sells“, heißt es so schön, die Werbewelt ist voll davon. Doch entspannt war und ist der Umgang mit nackten Körpern nie. Auch nicht, wenn es um Kunst geht. Das zeigen die jüngst wieder mächtig aufkochenden Prüderien: Erst 2023 haben Eltern in Florida dagegen protestiert, dass Michelangelos über 500 Jahre alter David im Unterricht behandelt wird. Das sei pornografisch, war die Begründung, und man mag über diese Wiederauferstehung der vatikanischen Höschenmaler nicht einmal mehr lächeln.

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