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Porträt: Erst pilgern, dann Musik machen: Mark Forster veröffentlicht ein neues Album

Porträt

Erst pilgern, dann Musik machen: Mark Forster veröffentlicht ein neues Album

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    Mark Forster ist Dauergast in der Jury von "The Voice of Germany". Am Freitag erscheint sein neues Album "Supervision".
    Mark Forster ist Dauergast in der Jury von "The Voice of Germany". Am Freitag erscheint sein neues Album "Supervision". Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

    Nettes Auftreten, netter Look, nette Lieder – Mark Forster wirkt wie der wahr gewordene Traum aller Schwiegermütter. Ein bisschen hip, aber doch recht glattgebügelt. Vor zehn Jahren hat der Sänger die deutsche Musikbranche aufgemischt, inzwischen geistert er als gern gesehener Juror durch Casting-Sendungen. Am Freitag erscheint mit „Supervision“ die sechste Platte des 40-Jährigen

    Forster bricht sein Studium ab und pilgert auf dem Jakobsweg

    Dabei war das mit der Musikkarriere anfangs gar nicht so klar. Forster, der mit bürgerlichem Namen Cwiertnia heißt, klimpert schon als Jugendlicher auf dem Klavier herum und ist musikinteressiert. Aber damit wirklich Geld verdienen? So richtig traut er sich das nicht zu, studiert erst mal Jura, dann Betriebswirtschaftslehre und pilgert schließlich auf dem Jakobsweg durch Spanien. Der Selbstfindungstrip scheint ihm Mut zu machen, denn danach widmet er sich voll und ganz der Musik. „Man fängt an, über Dinge nachzudenken, von denen man nicht weiß, dass sie in einem stecken“, erklärt er später dazu in einem Interview.

    Mark Forster ist gern gesehener Fernsehgast.
    Mark Forster ist gern gesehener Fernsehgast. Foto: Peter Endig, dpa

    Forster zieht vom pfälzischen Hinterland nach Berlin, komponiert fürs Fernsehen, darunter die Titelmelodie für Kurt Krömers Comedysendung und ergattert einen Plattenvertrag. Seine erste Single „Auf dem Weg“ wird ein Radiohit und überzeugt sogar Deutschrapper Sido, der mit ihm zusammenarbeiten will. Ihr Lied „Au Revoir“ landet in den Charts und erreicht dreimal Goldstatus, auch weil eine umgeschriebene Version zum Song der Fußball-WM 2014 wird. Mit seiner zweiten Platte „Bauch und Kopf“ trifft Forster den Nerv der Zeit. Zeitweise ist er so beliebt, dass nur Justin Bieber vor ihm in den Charts rangiert.

    Käppi, Brille, Drei-Tage-Bart – fertig ist der Forster-Look

    Die Baseball-Cap ist von Anfang an sein Markenzeichen, hat aber scheinbar nichts mit Eitelkeit zu tun. „Die Haare werden langsam dünner und grau, und wenn ich ein Käppi aufsetze, habe ich ein Problem weniger“, erklärt der 40-Jährige in einem Interview. Dazu Brille und Drei-Tage-Bart, fertig ist der Forster-Look.

    Damit ist der Sänger ein gern gesehener TV-Gast, bei „Sing meinen Song“ oder „The Voice of Germany“ sitzt er in der Jury. Dort soll auch seine Liaison mit der ESC-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut begonnen haben, aber alles nur Gerüchte. Fans vermuten sogar, dass das Paar verheiratet ist und ein Kind hat, aber offiziell ist nichts bekannt. Der nette Schwiegersohn hält sich privat bedeckt.

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