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Förderung

07.06.2016

10000 Euro für die Stockbahn

Ausnahme von 30-Prozent-Regelung. Verein wollte vorher nie einen Zuschuss

Der Antrag der Windacher Stockschützen auf gemeindlichen Zuschuss für die Sanierung der Sommerstockbahn entwickelte sich in der jüngsten Gemeinderatssitzung zu einer kurzen Diskussion über Vereinsförderung im Allgemeinen. Die Stockschützen müssen über 18000 Euro für das Pflastern und Herrichten ihrer Bahn ausgeben. 3000 bis 4000 Euro können sie davon alleine tragen, für den restlichen Betrag von 15000 Euro bittet der Verein um Hilfe der Gemeinde.

In der Diskussion stand bald im Raum, dass man den Stockschützen entweder 50 Prozent der Kosten, oder 10000 Euro bewilligen soll. Dies überschreitet aber die gemeindlichen Richtlinien, Vereinsausgaben mit maximal 30 Prozent Zuschuss zu fördern. Andererseits haben die Stockschützen noch nie eine Unterstützung verlangt, wie es in der Sitzung hieß und die Windacher Stockbahn „ist die älteste im Landkreis“, wie Bürgermeister Richard Michl sagte. Christa Kreuzer erinnerte daran, dass der Verein, obwohl er sich selbst trägt, mit einer Mannschaft in die Bayernliga aufgestiegen sei, was honoriert werden solle.

Während Wolfgang Albrecht einbrachte, dass die Richtlinien damit ad acta gelegt seien, meinte Michl, dass die Gemeinde eine Richtschnur bräuchte, es aber auch erlaubt sein müsse, Einzelentscheidungen zu treffen. Verwaltungsmitarbeiterin Ute Donsbach befand, dass dies auch begründet werden könne. Diskutiert wurde auch, ob es Sinn macht, die Föderrichtlinien zu ändern und auch das Thema, wie oft ein Verein für eine Ausgabe gemeindlichen Zuschuss beansprucht, miteinzubeziehen. Letztendlich wurde der Beschluss so formuliert, dass man 30 Prozent Zuschuss gibt, diesen aber auf 10000 Euro aufstockt. (smi)

Die Diskussion ist geschlossen.

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