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Spendenaktion I

23.07.2020

5000 Euro erradelt

Vor dem Landratsamt wurde der symbolische Spendenscheck in Höhe von 5000 Euro übergeben.
Bild: Landratsamt Landsberg

Beim Stadtradeln haben heuer 2500 Personen aus dem Landkreis mitgemacht. Wem sie damit auch geholfen haben

Der Landkreis Landsberg hat sich mit seinen Gemeinden vom 28. Juni bis 18. Juli an der Kampagne Stadtradeln beteiligt. Die Aktion ist das Projekt des Klima-Bündnisses, dem größten kommunalen Netzwerk zum Schutz des Weltklimas. Zusätzlich zum Wettbewerb will der Landkreis mit der Aktion auf regionaler Ebene ein Zeichen für Klimaschutz und soziales Engagement setzen. Zusammen mit dem Edeka-Logistikzentrum in Landsberg wurde dieses Jahr dafür eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Jetzt wurde Bilanz gezogen.

1000 Euro je 100000 geradelte Kilometer stellte das Edeka-Logistikzentrum für eine lokale Initiative als Spende zur Verfügung, heißt es in einer Pressemeldung. Ausgewählt wurde die soziale Beschäftigungsinitiative BiLL, die das Spendengeld für einen Arbeitsplatz in der Upcycling-Werkstatt verwenden möchte. Dort gilt es, zum Beispiel weitere Werkzeuge oder auch eine Nähmaschine anzuschaffen. So könnten Menschen mit Handicap in der Upcycling-Werkstatt mitarbeiten und das Warensortiment um zusätzliche kreative Einzelstücke erweitern. Damit decke die Spende einen sozialen wie auch einen Umweltaspekt ab, denn Recyceln und Wiederverwenden schonen die Umwelt und sparen Ressourcen ein, so die Pressemitteilung.

Über 2500 Teilnehmer aus dem Landkreis sind heuer dem Aufruf gefolgt und haben drei Wochen lang bei der Aktion Stadtradeln mehr als eine halbe Million Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Das Ergebnis habe alle Erwartungen übertroffen und der sozialen Beschäftigungsinitiative BiLL eine Spende von über 5000 Euro beschert.

Landrat Thomas Eichinger bedankte sich im Rahmen der Spendenübergabe kürzlich bei allen Teilnehmern, Organisatoren und Sponsoren der Aktion Stadtradeln. Besonderen Dank sprach er Patrick Zurheide, dem Betriebsleiter des Edeka-Logistikzentrums für die Bereitstellung der Spende aus.

International hat sich die Aktion Stadtradeln mittlerweile zur weltgrößten Fahrradkampagne entwickelt: 2019 traten rund 400000 Radelnde in über 1100 Kommunen für Klimaschutz und Radverkehrsförderung in die Pedale. Dabei legten die Teilnehmer rund 77 Millionen Kilometer zurück und vermieden somit im Vergleich zur Autofahrt über 11000 Tonnen CO2. Mit dabei waren mehr als 7000 Kommunalparlamentarier, um eine Vorreiterrolle für das Fahrrad als nachhaltiges Verkehrsmittel einzunehmen. Beim Stadtradeln werden Menschen angeregt, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Für den Landkreis spricht laut Pressemeldung vieles für eine kommunale Förderung des Radverkehrs. Radfahren sei gesund und schone die Umwelt. Als ideale Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr trage das Rad zudem zu einer guten Lebensqualität bei. (lt)

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