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Landkreis Landsberg

01.02.2019

A96: Das Problem mit der Höhenkontrolle soll bald gelöst sein

Die Höhenkontrolle an der A96 vor dem Echinger Tunnel löst immer wieder aus. Lange Staus sind die Folge. Die Probleme sollen bald der Vergangenheit angehören.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Viele Autofahrer sind genervt von der Höhenkontrolle an den Tunneln an der A96. Jetzt wird nicht nur nachgerüstet, sondern für den Ernstfall auch eine Sonderregelung eingeführt.

Durchschnittlich zweimal in der Woche waren im vergangenen Jahr die Autobahntunnels in Eching und Etterschlag blockiert, weil zu hohe Lkw die Höhenkontrollen passierten und die Tunnelampeln auf Rot schalteten. Ein Ende dieses Ärgernisses ist inzwischen zumindest absehbar. Die Autobahndirektion rüstet schon seit Längerem nach.

So sollen zu hohe Lkw an den Autobahnauffahrten Greifenberg, Inning und Wörthsee an mobilen Höhenkontrollen an einer Auffahrt zur A96 gehindert werden. Wer bereits mit zu hoher Beladung auf der Autobahn unterwegs ist, soll vor den Anschlussstellen Greifenberg und Wörthsee zum Abfahren aufgefordert werden. Auch dort werden Höhenmesser errichtet. Eine Schrift wird dort aufleuchten, wenn ein Lkw zu hoch ist. Die Fahrer sind dann informiert und kann von der Autobahn abfahren, bevor er vor dem Tunnel steht und mit ihm der nachfolgende Verkehr.

Lesen Sie dazu auch: A 96: Ist das Problem mit der Höhenkontrolle bald gelöst?

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Während der Bauarbeiten gibt es Tempolimits

Von Montag, 4. Februar, bis voraussichtlich 2. März wird deswegen in Wörthsee gebaut. An der Anschlussstelle in Fahrtrichtung Lindau finden Kabelarbeiten, Erdbaumaßnahmen, Schutzplankenarbeiten sowie der Aufbau einer mobilen Höhenkontrolle statt, meldet die Autobahndirektion. Die Auffahrt muss in dieser Zeit gesperrt werden. Der Verkehr auf der A96 in Fahrtrichtung Lindau wird – unter grundsätzlicher Aufrechterhaltung der beiden Fahrstreifen – mit reduzierter Geschwindigkeit von 80 beziehungsweise 60 Stundenkilometern an der Baustelle vorbeigeführt.

Eine Spur soll in Zukunft schnell wieder geöffnet werden

Im Anschluss werden dann in Fahrtrichtung München an den Auffahrten in Greifenberg und Inning Höhenkontrollen hochgezogen. Die ebenfalls notwendigen Aufstellflächen an den Auf- und Abfahrten sind bereits asphaltiert, berichtet der Leiter der Kemptener Dienststelle der Autobahndirektion Südbayern, Dr. Olaf Weller. Betriebsbereit sollen die neuen Höhenkontrollen im Frühsommer sein.

Bis dahin soll mit einer weiteren Maßnahme versucht werden, die Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn bei Höhenalarm zu reduzieren. Springen die Tunnelampeln wegen eines zu hohen Lkws auf Rot, soll zumindest eine Fahrspur für Pkw aufgemacht werden, sobald feststeht, dass sonst nichts ist, erklärt Weller. Voraussichtlich ab Ende Februar soll das so gehandhabt werden.

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