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Region Landsberg

16.06.2017

A96: Gearbeitet wird nur in der Nacht

Auf der A96 wird zwischen Landsberg-Nord und Buchloe-Ost die Fahrbahn in Richtung Lindau erneuert.
Bild: Thorsten Jordan (Symbolfoto)

Die Fahrbahn zwischen Landsberg und Buchloe wird erneuert. Trotzdem können Autofahrer dort nicht so schnell fahren wie sonst.

Die Autobahndirektion Südbayern führt von Montag, 19. Juni, bis Mitte September auf der A96 im Bereich zwischen den Anschlussstellen Buchloe-Ost und Landsberg-Nord auf der Richtungsfahrbahn nach Lindau Sanierungsarbeiten durch. Die Bauarbeiten umfassen die Erneuerung der oberen Asphaltschichten auf einer Länge von neun Kilometern. Zeitgleich werden die Schutzplanken im Mittelstreifen und am Außenrand in Fahrtrichtung Lindau erneuert.

Um den Verkehrsfluss so gering wie möglich zu beeinträchtigen, erfolgen laut Mitteilung der Autobahndirektion die Sanierungsarbeiten ausschließlich in Nachtarbeit. Nachts wird im Baustellenbereich die Wegnahme einer Fahrspur in Fahrtrichtung Lindau erforderlich. Tagsüber stehen den Verkehrsteilnehmern wieder zwei Fahrspuren zur Verfügung. Für die Verkehrssicherheit ist die Höchstgeschwindigkeit aber auch tagsüber auf 80 Stundenkilometer beschränkt.

Die nächtliche Sanierung erfolgt in halbseitiger Bauweise in jeweils rund 700 Meter langen Abschnitten abwechselnd am Außenrand beziehungsweise auf der Innenseite der Richtungsfahrbahn Lindau. Dafür wird der Verkehr in Fahrtrichtung Lindau einspurig an der Arbeitsstelle vorbeigeleitet und auf 50 Stundenkilometer beschränkt.

Angefangen wird im Landsberger Westen

Zunächst werden die Sanierungsarbeiten im Bereich Landsberg-West bis Buchloe-Ost durchgeführt. Ende Juli 2017 beginnen dann auch die Arbeiten im Abschnitt Landsberg-West bis Landsberg-Nord. Der Verkehr in Fahrtrichtung München wird vorerst nicht beeinträchtigt. Für diese Fahrbeziehung ist erst ab Mitte August, im Zuge der Umrüstung der Schutzplanken im Mittelstreifen, mit Einschränkungen zu rechnen. Dennoch werden tagsüber immer zwei Fahrspuren für den Verkehr in Richtung München zur Verfügung stehen.

Aufgrund der Verkehrsdichte können zeitweise Einschränkungen des Verkehrsflusses nicht ausgeschlossen werden, so die Autobahndirektion. Da die Arbeiten unter freiem Himmel stattfinden, kann es jederzeit zu witterungsbedingten Verschiebungen kommen.

Im Rahmen der Fahrbahnerneuerung werden rund 90.000 Quadratmeter des schadhaften Asphaltbelags abgefräst und durch einen neuen, lärmmindernden Dünnschichtbelag im Heißeinbau auf Versiegelung (DSH-V) ersetzt. Die Kosten der Fahrbahnsanierung belaufen sich auf rund vier Millionen Euro. (lt)

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