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Landkreis Landsberg

10.11.2015

Ab April soll der Übergang weichen

Der geplante Betreiberwechsel auf der Lechfeldbahn hat keine Auswirkungen auf den geplanten Umbau des Bahnübergangs zwischen Kaufering und Igling.
Bild: Thorsten Jordan

Umbau an der Bahnstrecke zwischen Kaufering und Igling kommt

Der geplante Betreiberwechsel auf der Lechfeldbahn hat keine Auswirkungen auf die geplante Höhenfreimachung des Bahnübergangs zwischen Kaufering und Igling. Das teilte Johannes Ried, der Leiter des Tiefbauamtes des Landkreises Landsberg, auf Nachfrage mit. Das Bauprojekt soll wie geplant im April beginnen und bis Oktober realisiert sein.

Wie mehrfach berichtet, soll der Bahnübergang zwischen Kaufering und Igling an der Kreisstraße LL22 verschwinden. Künftig wird der Straßenverkehr über die Bahnlinie rollen. Hierzu wird die Trasse kurz hinter dem Ortsausgang Kaufering rund 120 Meter in Richtung Norden verschwenkt und nach dem Kieswerk auf den bestehenden Verlauf führen. Die Kosten für die Höhenfreimachung belaufen sich nach Angaben des Tiefbauamtes auf rund 2,6 Millionen Euro. Hiervon muss der Landkreis 950000 Euro tragen, er erwartet allerdings einen Zuschuss in Höhe von 380000 Euro, so Johannes Ried. Zugleich sollen im Rahmen dieser Maßnahme ein seit Jahren geplanter Geh- und Radweg zwischen Kaufering und Igling realisiert werden und die Fahrbahn zwischen Igling und Auffahrt zur B17 verbreitert werden.

Der Bau des Geh- und Radwegs im Altbestand kostet laut Tiefbauamt rund 450000 Euro. Erwartet wird dabei ein Zuschuss in Höhe von 180000 Euro, den Rest teilen sich Gemeinde Igling und Landkreis. Die Fahrbahnverbreiterung kostet rund 90000 Euro, von denen 40 Prozent als staatlicher Zuschuss fließen sollen.

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