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Schondorf

19.05.2019

Ab jetzt werden in Schondorf die Autos geteilt

Jetzt geht es los mit dem CarSharing Schondorf. Der flotte Flitzer hat einen festen Standplatz in Oberschondorf. Von links: Bürgermeister Alexander Herrmann, Schatzmeisterin Jo-Ann Meding, Mitgliederbetreuerin Gerti Huber und Vorsitzender Thomas Wree.
Bild: Renate Greil

Das „CarSharing“ am Ammersee geht an den Start. Momentan sind drei Fahrzeuge im Einsatz.

Das „CarSharing“ Schondorf hat begonnen: Ab sofort teilen sich Schondorfer insgesamt drei Autos. Inzwischen beteiligen sich 14 Parteien am CarSharing. Das Buchungssystem ist online und wurde vom Patenverein „Auto-Teiler“ Vaterstetten übernommen.

Am Bahnhof, beim Bauhof und beim Bäcker

Thomas Wree, Vorsitzender des Vereines CarSharing Schondorf: „Pro Haushalt ist nur einmal eine Einlage von 600 Euro fällig, die beim Austritt zurückerstattet wird.“ Dazu komme ein einmaliger Aufnahmebeitrag von 50 Euro, aber keine Monatsgebühren. Alle im Haushalt lebenden Familienmitglieder sowie Lebenspartner können sich als Fahrer eintragen lassen.

Thomas Wree hat noch eine Neuigkeit im Gepäck: Ein Fahrzeug, ein Toyota Aygo, wurde vor Kurzem vom Verein gekauft. Dieser Kleinwagen bekommt einen festen Standplatz beim Bahnhof, der inzwischen auch schon ausgeschildert ist. Die Gemeinde Schondorf hat dem Verein weitere Parkplätze zur Verfügung gestellt. Neben dem Platz am Bahnhof (neben dem Güterschuppen) gibt es einen festen Platz beim Parkplatz Bauhof „Am Eichet“. Dort steht ein Siebensitzer mit Anhängekupplung. Ein Cabrio in Kleinformat, ein Smart, steht in Oberschondorf bei der Bäckerei Lindner.

Ab jetzt werden in Schondorf die Autos geteilt

Dieses Fahrzeug hat Schatzmeisterin Jo-Ann Meding dem Verein überlassen. „Der Wagen stand nur vor der Tür“, sagte sie. Künftig wird sie zum festen Standplatz gehen und das Auto buchen, wenn sie es nutzen möchte. Bei Thomas Wree war es ähnlich, denn er hat festgestellt, dass in der Familie die vorhanden zwei Autos nur ein- oder zweimal in der Woche zur gleichen Zeit gebraucht wurden.

Auch an einen Anhänger wird gedacht

Seit Dezember hat Gerti Huber kein eigenes Auto mehr und kam deshalb auf das Angebot des Vereines. Natürlich soll der Verein noch wachsen. Als Ziel hat sich Wree vorgenommen, bis zum Ende des Jahres die Anzahl der Mitglieder zu verdoppeln. Sein Ziel ist es, eigene Fahrzeuge im Verein zu haben. Er denkt auch darüber nach, als nächsten Kauf einen Anhänger für Transporte anzuschaffen. Gerade das Fahrzeug mit Anhängerkupplung ist für die Nutzer offenbar interessant. Gerti Huber, die für die Mitgliederbetreuung zuständig ist, erzählt, dass eine Nutzerin dieses zum Beispiel für Fahrten mit dem Pferdeanhänger benötigt. Durch Carsharing muss sie sich für diese wenigen Fahrten nicht extra ein größeres Auto kaufen.

Für den Beginn sei der Verein mit drei Fahrzeugen gut ausgestatten, sagt Wree. Angedacht ist aber auch ein Austausch mit den Vereinen in Utting und Dießen, die sich gerade im Aufbau befinden.

Weitere Informationen über den CarSharing-Verein gibt es hier.

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