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Landsberg

11.09.2019

Absage für Seenotretter Reisch: Landsberg wird kein "Sicherer Hafen"

Oberbürgermeister Mathias Neuner (links) und Seenotretter Claus-Peter Reisch bei einer Veranstaltung im Sommer im Olympiakino in Landsberg.
Bild: Thorsten Jordan (Archivfoto)

Seenotretter Claus-Peter Reisch hat angeregt, dass Landsberg "Sichere Hafenstadt" wird. Warum der Ältestenrat der Stadt das Projekt ablehnt.

Soll Landsberg zum „Sicheren Hafen“ werden? Unter diesem Stichwort erklären sich Städte bereit, Geflüchtete aufzunehmen. Der Landsberger Ältestenrat hat sich am Dienstag erneut mit dem Thema beschäftigt, nachdem Seenotretter Claus-Peter Reisch sich Anfang September an den Stadtrat gewandt hatte.

Der Ältestenrat hatte schon im Juni und Juli darüber debattiert. In dem nichtöffentlich tagenden Gremium gab es offensichtlich keinen Meinungswandel. Der Tenor bei Oberbürgermeister Mathias Neuner und anderen Stadträten war im Vorfeld, dass Landsberg als kreisangehörige Stadt nicht zuständig sei für das Thema Asyl. Es seien keine neuen Gesichtspunkte besprochen worden, hieß es aus dem Gremium.

Meiser kritisiert, dass nichtöffentlich diskutiert wird

Stadtrat Stefan Meiser (ÖDP) kritisiert, dass die Frage öffentlich hätte diskutiert werden müssen. Er wirft seine Kollegen vor, nicht Farbe bekennen zu wollen. Wie er darauf reagieren wird, dass das Thema nicht im Stadtrat behandelt wird, wisse er noch nicht.

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